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Verkehrsunfall in Crivitz

Ein alkoholisierter Fahrer flüchtet vor Polizeikontrolle, verliert die Kontrolle und landet an einer Hauswand. Er lehnt medizinische Behandlung ab, zwei Polizeibeamte werden leicht verletzt.

Foto: Depositphotos

Crivitz (ost)

In der Nacht von Samstag auf Sonntag ereignete sich in Crivitz ein Verkehrsunfall, nachdem ein betrunkener Autofahrer versuchte, sich einer polizeilichen Kontrolle zu entziehen.

Ein Streifenwagen der Sternberger Polizei wollte den Fahrer eines Autos gegen 00:45 Uhr im Stadtgebiet kontrollieren. Daraufhin beschleunigte der Mann sein Fahrzeug und flüchtete mit stark überhöhter Geschwindigkeit durch die Stadt. Beim Abbiegen in die Trammer Straße verlor der Fahrer die Kontrolle über sein Auto, fuhr geradeaus in eine Hauswand und beschädigte dabei eine Ampelanlage sowie die Schaufensterscheibe eines Ladens. Der Fahrer erlitt leichte Verletzungen, verweigerte jedoch eine medizinische Behandlung. Während der folgenden polizeilichen Maßnahmen leistete der Mann Widerstand, wodurch zwei Polizeibeamte leicht verletzt wurden. Beide konnten trotz ihrer Verletzungen ihren Dienst fortsetzen. Ein Atemalkoholtest beim Fahrer ergab einen Wert von 1,22 Promille. Ein Arzt entnahm daraufhin eine Blutprobe, um mögliche Verletzungen zu untersuchen. Das stark beschädigte Fahrzeug musste abgeschleppt werden. Der geschätzte Gesamtschaden beläuft sich auf 20.000 Euro.

Gegen den 33-jährigen deutschen Fahrer wurden Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% aller Unfälle entspricht. 334 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,6% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% aller Unfälle ausmacht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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