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Verkehrsunfall in Demmin (LK MSE)

Am 19.05.2026 ereignete sich ein Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Traktor. Der Toyota-Fahrer wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht, während der Traktorfahrer unverletzt blieb.

Foto: Depositphotos

Demmin (ost)

Am neunzehnten Mai 2026 gegen 17:00 Uhr informierte die Rettungsleitstelle Neubrandenburg das Polizeihauptrevier Demmin über einen Verkehrsunfall mit einer verletzten Person. Ein 84-jähriger deutscher Fahrer eines Toyota befand sich zum Zeitpunkt des Unfalls auf der K 51 zwischen Drönnewitz und Demmin. Ein 36-jähriger deutscher Traktorfahrer, der einen doppelseitigen Heuwender hinter sich herzog, kam ihm entgegen. Als er den entgegenkommenden Verkehr bemerkte, fuhr der Traktorfahrer so weit wie möglich nach rechts an den Straßenrand und hielt an. Der Fahrer des Toyotas überholte den Traktor, als er plötzlich und aus bisher ungeklärten Gründen zu weit nach links geriet. Dabei stieß er mit dem linken Vorderrad gegen den linken Ausleger des Heuwenders. Daraufhin geriet der Toyota ins Schleudern, rutschte seitlich in den linken Straßengraben und kollidierte mit einem Verkehrszeichen. Der Toyota überschlug sich und kam auf dem Dach liegend zum Stillstand, entgegen der Fahrtrichtung. Der Fahrer konnte sich nicht selbst befreien und musste von den Kameraden der FFw Demmin mit einem Schneidgerät aus dem Fahrzeug befreit werden. Anschließend wurde er schwer verletzt ins Klinikum Demmin gebracht und stationär aufgenommen. Der Traktorfahrer blieb unverletzt und konnte seine Fahrt später fortsetzen. Am Toyota entstand wirtschaftlicher Totalschaden und musste von einem Abschleppunternehmen geborgen werden. Der vorläufige Gesamtschaden wird auf etwa 11.000 EUR geschätzt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% entspricht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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