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Verkehrsunfall in Friedland mit hohem Sachschaden

Am gestrigen Nachmittag kam es zu einer Kollision von zwei Pkw und einem Anhänger. Der Gesamtschaden beläuft sich auf 46.000 Euro.

Foto: Depositphotos

Friedland (ost)

Gestern Nachmittag (22.07.2026) gegen 14:00 Uhr ereignete sich in der Riemannstraße in Friedland ein Verkehrsunfall, bei dem an zwei Pkw und einem Anhänger hoher Sachschaden entstand.

Ein 37-jähriger Deutscher fuhr mit seinem KIA von Neubrandenburg kommend in Richtung Anklam auf der Riemannstraße. Aus bisher ungeklärten Gründen kam er nach rechts von der Straße ab. Dort stieß er zunächst gegen einen geparkten Ford. Durch den Aufprall drehte sich sein Auto, sodass auch das Heck mit einem Anhänger im Gegenverkehr kollidierte. Der geparkte Wagen wurde gegen einen Baum geschoben, was zusätzlichen Schaden an Front und Baum verursachte. Der Sachschaden an den jeweiligen Autos beläuft sich auf je 20.000 Euro. Am Anhänger entstand ein Schaden von etwa 5.000 Euro und der Schaden am Baum wird auf 1.000 Euro geschätzt, was einen Gesamtschaden von 46.000 Euro ergibt.

Der Fahrer des KIA erlitt leichte Verletzungen bei dem Unfall. Ein Rettungswagen war zur medizinischen Versorgung vor Ort und die Freiwillige Feuerwehr Friedland kümmerte sich um auslaufende Betriebsstoffe. Die Fahrbahn war für etwa dreieinhalb Stunden voll- oder halbseitig gesperrt, um den Unfall aufzunehmen und die Bergung durchzuführen.

Die Polizei führt nun Ermittlungen wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung durch.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% aller Unfälle entspricht. 334 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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