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Verkehrsunfall in Greifswalder Innenstadt

Verkehrseinschränkungen nach zwei Unfällen mit Bussen und PKWs. Straßensperrungen für eine Stunde.

Foto: Depositphotos

Greifswald (ost)

Heute (19.08.2026) ereignete sich gegen 10:10 Uhr ein Verkehrsunfall auf der Friedrich-Loeffler-Straße in Greifswald an der Kreuzung Kapaunenstraße, bei dem ein Bus und ein Rettungswagen beteiligt waren.

Ein 49-jähriger Deutscher fuhr mit einem Linienbus die Friedrich-Löffler-Straße in Richtung Wollweberstraße entlang. Zum Zeitpunkt des Unfalls war der Rettungswagen im Einsatz und parkte rechts von der Friedrich-Löffler-Straße. Der herannahende Busfahrer versuchte, den stehenden Rettungswagen zu umfahren, was zu einer Kollision der beiden Fahrzeuge führte, bei der der Seitenspiegel des Rettungswagens an der mittleren Tür des Busses hängenblieb.

Die acht Passagiere im Bus blieben unverletzt, und der Patient, der im Rettungswagen befördert werden sollte, wurde von einem zusätzlich angeforderten Rettungswagen versorgt. Es entstand ein Sachschaden von ca. 3.000 Euro.

Nur kurze Zeit später, gegen 10:20 Uhr, ereignete sich auf der Friedrich-Löffler-Straße ein weiterer Verkehrsunfall. Ein 45-jähriger deutscher Fahrer eines Mercedes-Benz wollte an einem haltenden Bus vorbeifahren und kollidierte dabei mit einem am Straßenrand geparkten Skoda. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 5.000 Euro. Auch bei diesem Vorfall wurde niemand verletzt.

Während der Unfallaufnahme und Bergung mussten die Friedrich-Löffler-Straße und die Wollweberstraße für etwa eine Stunde vollständig gesperrt werden. Der Linienbusverkehr wurde über die Kapaunenstraße umgeleitet, was zu einer kurzzeitigen Sperrung führte. Gegen 11:10 Uhr konnten alle Verkehrssperrungen wieder aufgehoben werden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% aller Unfälle entspricht. 334 Unfälle, also 0,6%, wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht. Die restlichen 49.199 Unfälle waren Sachschadensunfälle, was 88,42% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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