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Verkehrsunfall in Kröpelin, 14-Jährige leicht verletzt

Eine 14-Jährige wurde bei einem Verkehrsunfall in Kröpelin leicht verletzt, nachdem ein Autofahrer den Unfallort verlassen hatte. Die Polizei sucht Zeugen für den Vorfall.

Foto: Depositphotos

Kröpelin / Landkreis Rostock (ost)

Am Dienstag, dem 11.08.2026, ereignete sich gegen 17:00 Uhr in der Bahnhofstraße in Kröpelin ein Verkehrsunfall, bei dem eine 14-Jährige leichte Verletzungen erlitt. Der beteiligte Autofahrer verließ danach den Unfallort.

Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr die Jugendliche mit einem E-Scooter zum Fußgängerüberweg am Bahnhof und stieg dort ab. Ein Auto hielt zunächst vor dem Fußgängerüberweg an. Als die 14-Jährige die Straße überqueren wollte, beschleunigte das Fahrzeug erneut und kollidierte mit ihr. Sie stürzte und wurde leicht verletzt. Zur weiteren Beobachtung wurde sie ins Krankenhaus gebracht. Der Fahrer hielt danach an und inspizierte sein Fahrzeug. Anschließend setzte er seine Fahrt fort, ohne seine Kontaktdaten zu hinterlassen. Nach aktuellen Informationen könnte es sich bei dem Auto um einen roten Opel Meriva gehandelt haben. Der Fahrer wurde auf über 60 Jahre geschätzt und soll eine Basecap getragen haben. Die Polizei ermittelt derzeit wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung und des unerlaubten Entfernens vom Unfallort.

Der Fahrer und Zeugen, die Informationen zum Unfallhergang, zum beteiligten Auto oder zum Fahrer haben, werden gebeten, sich bei der Polizei in Bad Doberan unter 038203 / 560, bei einer anderen Polizeidienststelle oder über die Onlinewache der Polizei Mecklenburg-Vorpommern zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 55.641 Verkehrsunfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen gemeldet, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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