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Verkehrsunfall in Rostock

Am Donnerstagnachmittag ereignete sich in der St.-Petersburger-Str. in Rostock ein schwerer Verkehrsunfall. Drei Personen wurden verletzt und in Kliniken gebracht.

Foto: Depositphotos

Rostock (ost)

Am Donnerstagnachmittag gab es einen schweren Verkehrsunfall in der St.-Petersburger-Str. in Rostock, bei dem insgesamt drei Fahrzeuginsassen zum Teil schwer verletzt wurden. Nach bisherigen Informationen fuhr um 17:10 Uhr der 22-jährige Fahrer eines Seat die St.-Petersburger Straße von der Warnowallee kommend und wollte die Kreuzung zur Rigaer Str. in Richtung Schleswiger Straße überqueren. Gleichzeitig fuhr der 88-jährige Fahrer eines Skoda die Rigaer Str. von der Ostseeallee kommend und wollte die Kreuzung zur St.-Petersburger-Str. in Richtung des EDEKA-Centers überqueren. Laut Zeugen fuhr der 88-Jährige trotz roter Ampel auf die Kreuzung und kollidierte in der Mitte der Kreuzung mit dem Seat. Der 22-jährige Fahrer im Seat wurde schwer verletzt. Die beiden 88 und 87 Jahre alten Insassen im Skoda erlitten leichte Verletzungen. Rettungswagen brachten die Verletzten zur weiteren medizinischen Versorgung in die Rostocker Kliniken. Sowohl der Seat als auch der Skoda waren nach dem Zusammenstoß nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Schaden wird auf 30.000 Euro geschätzt. Die Maßnahmen an der Unfallstelle waren um 18:10 Uhr abgeschlossen.

André Falke

Erster Polizeihauptkommissar, Polizeiführer vom Dienst

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle darstellt. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% ausmacht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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