Zwei Männer ohne Fahrerlaubnis und alkoholisiert bei Unfall in Rostock. Einer schwer verletzt, einer leicht verletzt.
Verkehrsunfall in Rostock-Groß Klein

Rostock (ost)
Am Abend des gestrigen Montags, dem 31. August 2026, wurde die Polizei gegen 21:10 Uhr über einen Verkehrsunfall in der Werftallee im Rostocker Stadtteil Groß Klein, in der Nähe einer Tankstelle, informiert. Ersten Hinweisgebern zufolge war ein Mazda alleinbeteiligt von der Straße abgekommen, mit mehreren Bäumen kollidiert und schließlich auf dem Dach liegen geblieben.
Als die Polizei und Rettungskräfte eintrafen, war ein 41-jähriger deutscher Staatsbürger bereits außerhalb des Fahrzeugs. Ein 55-jähriger deutscher Staatsbürger war jedoch noch im Auto eingeklemmt und musste von den Rettungskräften befreit werden. Der 55-Jährige wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht, während der 41-Jährige leichte Verletzungen erlitt.
Beide Männer wurden von den Beamten als alkoholisiert identifiziert. Es besteht außerdem der Verdacht, dass sie unter dem Einfluss weiterer berauschender Substanzen standen. Entsprechende Untersuchungen wurden eingeleitet.
Die Einsatzkräfte standen vor Ort vor einer besonderen Situation: Sowohl der 41-Jährige als auch der 55-Jährige behaupteten unabhängig voneinander, zum Zeitpunkt des Unfalls den Mazda gefahren zu haben. Beide Männer besaßen jedoch keine gültige Fahrerlaubnis.
Die Überprüfung des Fahrzeugs ergab zudem, dass es zur Stilllegung ausgeschrieben und ohne gültigen Versicherungsschutz unterwegs war. Der Mazda war nach dem Unfall nicht mehr fahrtüchtig und wurde für weitere forensische Untersuchungen sichergestellt. Der entstandene Gesamtschaden wird derzeit auf etwa 30.000 Euro geschätzt.
Ein Sachverständiger der DEKRA wurde zur Unterstützung der Unfallaufnahme hinzugezogen. Die Werftallee musste während der Unfallaufnahme und Bergung des Fahrzeugs für den Verkehr vollständig gesperrt werden.
Im Zuge der laufenden Ermittlungen soll unter anderem festgestellt werden, wer zum Zeitpunkt des Unfalls tatsächlich am Steuer des Fahrzeugs saß. Die Untersuchungen zu den Umständen des Unfalls und möglichen Verkehrsverstößen dauern an.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon haben 4.880 Unfälle zu Personenschäden geführt, was 8,77% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel sind mit 334 Fällen oder 0,6% vertreten. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% entspricht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








