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Verkehrsunfall in Rostocker Südstadt

Mehrere Strafverfahren nach Kollision zwischen Pkw und E-Scooter eingeleitet. E-Scooter-Fahrer bedroht Pkw-Fahrer mit Messer und flieht, wird später festgenommen.

Foto: Depositphotos

Rostock (ost)

Am Abend des vergangenen Donnerstags gegen 21:30 Uhr ereignete sich in der Südstadt von Rostock ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem E-Scooter, der zu weiteren strafrechtlich relevanten Handlungen führte.

Nach vorliegenden Informationen parkte ein 20-jähriger Autofahrer sein Fahrzeug an einer Bushaltestelle vor dem Abendgymnasium im Südring. Der 18-jährige E-Scooter-Fahrer berührte beim Vorbeifahren den linken Außenspiegel des Autos und verursachte einen Schaden. Während des anschließenden Streits zog der E-Scooter-Fahrer ein Messer und bedrohte den Autofahrer, bevor er versuchte, vom Ort des Geschehens zu fliehen.

Der Geschädigte verfolgte daraufhin den Flüchtenden mit seinem Auto. Als der E-Scooter-Fahrer in der Goethestraße von der Straße auf den Gehweg wechselte, kam es zu einer erneuten Kollision zwischen Auto und E-Scooter, bei der der 18-Jährige stürzte und sich verletzte. Danach setzte er seine Flucht zu Fuß in Richtung Bahnhof fort.

Im Rahmen einer unverzüglich eingeleiteten Nahbereichsfahndung konnten Polizeibeamte den Verdächtigen kurz darauf in einem Linienbus in Richtung Riekdahl stellen. Bei der Durchsuchung seiner Person und seiner Wohnung wurden zudem Betäubungsmittel gefunden und sichergestellt. Darüber hinaus ergaben weitere Ermittlungen, dass der von ihm benutzte E-Scooter zuvor gestohlen worden war, weshalb die Beamten ein weiteres Strafverfahren wegen des Verdachts des Diebstahls einleiteten.

Die laufenden Ermittlungen werden vom Kriminalkommissariat Rostock fortgesetzt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle registriert, wovon 7758 gelöst wurden. Es gab insgesamt 6598 Verdächtige, darunter 5556 Männer, 1042 Frauen und 713 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 wurden 7972 Fälle registriert, von denen 7575 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 6573, davon waren 5585 Männer, 988 Frauen und 875 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73917 Fällen die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 8.223 7.972
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.758 7.575
Anzahl der Verdächtigen 6.598 6.573
Anzahl der männlichen Verdächtigen 5.556 5.585
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.042 988
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 713 875

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwere Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen verzeichnet, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% entspricht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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