Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Verkehrsunfall in Schwerin

Polizei warnt vor eingeschränkter Sicht im Straßenverkehr. Unfallursache wird ermittelt, 13-jährige Insassin verletzt.

Foto: Depositphotos

Schwerin (ost)

Gestern um 15:15 Uhr ereignete sich in der Lübecker Straße in Schwerin ein Verkehrsunfall. Nach aktuellen Informationen drehte der Fahrer eines Autos, als ein anderes Auto aus bisher ungeklärter Ursache mit der hinteren Seite des drehenden Fahrzeugs kollidierte.

Bei dem Zusammenstoß wurde eine 13-jährige Insassin des drehenden Autos verletzt. Eine medizinische Erstversorgung vor Ort war nicht notwendig.

Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 2.500 Euro geschätzt. Im Zuge der Unfallaufnahme ergaben sich Hinweise darauf, dass der vermutliche Unfallverursacher eingeschränkte Sicht auf den Straßenverkehr hatte. Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen.

In diesem Zusammenhang weist die Polizei darauf hin, dass Fahrzeugführer vor Fahrtantritt dafür verantwortlich sind, für klare Sicht zu sorgen. Vereiste oder beschlagene Scheiben stellen ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Scheiben müssen vollständig von Eis und Schnee befreit werden. Wer mit eingeschränkter Sicht fährt, gefährdet sich und andere Verkehrsteilnehmer und muss mit Ordnungswidrigkeitenverfahren rechnen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Karte für diesen Artikel

nf24