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Verkehrsunfall in Schwerin

Ein technischer Defekt führte zu einem schweren Unfall mit einem Citroën und einem Audi. Der Gesamtschaden wird auf 30.000EUR geschätzt.

Foto: Depositphotos

Schwerin (ost)

Am Freitagmorgen ereignete sich in Schwerin ein Verkehrsunfall mit mehreren Fahrzeugen, nachdem die Vorderachse eines Autos während der Fahrt brach. Ein Person wurde dabei schwer verletzt.

Ein 82-jähriger Mann fuhr gegen 11:15 Uhr mit einem Citroën C3 die Hagenower Chaussee entlang. Aufgrund eines technischen Defekts brach in einer Kurve die Vorderachse des Autos und das linke Vorderrad wurde verloren. Daraufhin verlor der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug. Eine 72-jährige Fahrerin fuhr dann auf das Auto des 82-jährigen Mannes auf. Der Citroën geriet daraufhin in den Gegenverkehr und kollidierte dort mit einem entgegenkommenden Audi A6.

Der 42-jährige Audi-Fahrer wurde bei dem Zusammenstoß schwer verletzt und musste zur weiteren medizinischen Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden. Auch der 82-jährige Fahrer erlitt Verletzungen. Beide Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten von Abschleppunternehmen abtransportiert werden. Der Gesamtschaden wird auf 30.000EUR geschätzt.

Während der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten kam es zu Verkehrsbehinderungen auf der Hagenower Chaussee. Alle Beteiligten waren deutsche Staatsbürger.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon entfallen 4.880 Unfälle auf Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. 334 Unfälle, also 0,6%, ereigneten sich unter dem Einfluss berauschender Mittel. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). 57 Menschen verloren ihr Leben, 1.105 wurden schwer verletzt und 5.095 leicht verletzt.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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