Am 16.09.2026 ereignete sich ein Unfall im Damaschkeweg. Der 29-jährige Transporterfahrer hatte 2,18 Promille und keine Fahrerlaubnis.
Verkehrsunfall in Stralsund mit alkoholisiertem Fahrer

Stralsund (LK VR) (ost)
Am 16.09.2026 um etwa 17:30 Uhr gab es einen Verkehrsunfall im Damaschkeweg in Stralsund mit Sachschaden. Nach Befragung der Unfallbeteiligten, Zeugen und der Spurenlage vor Ort fuhren die beiden 29-jährigen deutschen Männer in entgegengesetzte Richtungen im Damaschkeweg in Stralsund. An einer Engstelle lenkte der 29-jährige Fahrer des Transporters aus Stralsund so weit, dass er den Spiegel des VW PKW des anderen Unfallbeteiligten aus Wismar berührte. Die Polizisten des Polizeihauptreviers Stralsund übernahmen die ersten Untersuchungen vor Ort. Es stellte sich heraus, dass der 29-jährige Stralsunder stark betrunken den Transporter lenkte. Sein Atemalkoholwert betrug 2,18 Promille. Außerdem gab er an, regelmäßig Drogen zu konsumieren. Zusätzlich besitzt er keine gültige Fahrerlaubnis. Das waren wahrscheinlich auch die Gründe, warum es zuvor einen Fahrerwechsel gab und der Stralsunder den Beamten erklären wollte, er habe nicht gefahren. Doch aufgrund von Zeugenaussagen und der Aussage des Wismarer Unfallbeteiligten konnte dies widerlegt werden. Danach musste der Unfallverursacher die Polizisten ins Krankenhaus begleiten. Dort wurde ihm eine Blutprobe von einem Arzt entnommen, um festzustellen, wie hoch die Alkohol- und Drogenkonzentration zum Zeitpunkt des Unfalls war. Danach durfte er zu Fuß nach Hause gehen. Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf etwa 500 Euro. Die weiteren Ermittlungen werden von der Kriminalpolizei Stralsund durchgeführt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 7972 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 7758 auf 7575. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 6598 auf 6573 zurück, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.223 | 7.972 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.758 | 7.575 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.598 | 6.573 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 5.556 | 5.585 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.042 | 988 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 713 | 875 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Unfälle aus, was 2,21% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle (88,42%) waren Übrige Sachschadensunfälle mit insgesamt 49.199 Fällen. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








