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Verkehrsunfall zwischen Radfahrern in Rostock – Biestow

Eine 65-jährige Frau wurde schwer verletzt, als ein unbekannter Radfahrer nach dem Zusammenstoß flüchtete.

Foto: Depositphotos

Rostock (ost)

Am Samstag, dem 21.06.2025, ereignete sich gegen 15:00 Uhr in der Gegend der Straße Neue Reihe in Rostock ein Verkehrsunfall zwischen zwei Radfahrern, bei dem eine 65-jährige Frau schwer verletzt wurde.

Nach aktuellen Informationen fuhr die Frau die Straße Neue Reihe aus Richtung Biestower Damm entlang, als sie in einer Linkskurve in Richtung Neuer Friedhof abbiegen wollte. Dort kam ihr ein männlicher Radfahrer entgegen, der aus Richtung Neuer Friedhof kam. Im Kurvenbereich kollidierten die beiden Radfahrer.

Die 65-Jährige stürzte und erlitt schwere Verletzungen, darunter mehrere Knochenbrüche. Obwohl sie dem anderen Unfallbeteiligten sagte, dass es ihr nicht gut gehe, soll sich der unbekannte Mann danach unerlaubt vom Unfallort entfernt haben.

Ein herannahendes Autofahrerin bemerkte die gestürzte Radfahrerin und alarmierte den Rettungsdienst. Die verletzte Frau wurde zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht.

Der flüchtige Radfahrer wird wie folgt beschrieben:

männlich

ca. 30 Jahre alt

ungefähr 170 cm groß

schwarze, dicke, gewellte Haare, ohrlang

Die Polizei bittet in diesem Zusammenhang um die Unterstützung der Bevölkerung:

Wer hat den Unfall beobachtet oder kann Informationen zur Identität des flüchtigen Radfahrers geben? Insbesondere wird der beteiligte Radfahrer gebeten, sich eigenständig bei der Polizei zu melden.

Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Rostock unter der Telefonnummer 0381/4916-1616, jede andere Polizeidienststelle oder die Onlinewache entgegen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Unfälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 334 Fällen, also 0,6%, vergleichsweise selten. Die meisten Unfälle, nämlich 49.199, waren Übrige Sachschadensunfälle (88,42%). Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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