Ein Polizist wurde schwer verletzt, während ein 23-jähriger Mann unter Drogeneinfluss einen Unfall verursachte und keine Fahrerlaubnis besaß.
Verkehrsunfallflucht: Fahrer unter Drogeneinfluss und ohne Fahrerlaubnis

Lübtheen/Garlitz (ost)
Früh am Sonntagmorgen ereignete sich auf einem Feldweg in der Nähe von Garlitz ein Verkehrsunfall mit Fahrerflucht, bei dem der Fahrer anscheinend unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Ein Polizist wurde dabei so schwer verletzt, dass er derzeit nicht mehr dienstfähig ist.
Ersten Erkenntnissen zufolge kam ein 23-jähriger Mann mit einem Renault zwischen Langenheide und Garlitz von der Fahrbahn ab und landete in einem angrenzenden Graben. Das Fahrzeug wurde bereits vor dem Eintreffen der Beamten geborgen.
Die Polizeikräfte vor Ort stellten fest, dass sowohl der angebliche Fahrer als auch seine Beifahrerin unter dem Einfluss von berauschenden Substanzen standen. Ein Drogentest war positiv für mehrere Substanzen. Zudem besaß der Mann keine Fahrerlaubnis und die angebrachten Kennzeichen waren nicht für das Fahrzeug bestimmt.
Im Zuge weiterer polizeilicher Maßnahmen kam es zu einem Widerstand, bei dem ein Polizist an der rechten Hand verletzt wurde. Der Mann wurde schließlich mit Handschellen unter Kontrolle gebracht und zur Blutentnahme ins Krankenhaus gebracht. Es entstand ein Sachschaden von 300 Euro. Der Autoschlüssel wurde sichergestellt.
Die weiteren Ermittlungen zu den Umständen des Verkehrsunfalls sowie zu den festgestellten Verstößen sind noch im Gange.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 7972 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 7758 auf 7575. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 6598 auf 6573 zurück, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 5556 auf 5585 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 1042 auf 988 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 713 auf 875. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.223 | 7.972 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.758 | 7.575 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.598 | 6.573 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 5.556 | 5.585 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.042 | 988 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 713 | 875 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








