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Verkehrsunfallflucht in Rostock-Schmarl

Fahrzeugführer nach Unfall gestellt, hoher Sachschaden entstanden

Lichtbild verunfallter Pkw, Quelle: Bundespolizei
Foto: Presseportal.de

Rostock (ost)

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurde um 01:30 Uhr ein Anrufer bei der Polizeileitstelle gemeldet und berichtete, dass er im Bereich Am Fischereihafen in Rostock-Schmarl lautes Reifenquietschen und einen Knall gehört habe.

Die sofortigen Polizeikräfte entdeckten einen verunfallten BMW in der Straße Am Fischereihafen, der schwer beschädigt im dortigen Gleisbett zum Stillstand gekommen war. Der Fahrer hatte den Unfallort vor dem Eintreffen der Beamten verlassen.

Während der unverzüglich eingeleiteten Nahbereichsfahndung konnte eine Streife der Bundespolizei eine männliche Person in der Nähe des Bahnhofs Bramow finden. Der betrunkene und leicht verletzte Mann gab den Einsatzkräften gegenüber zu, der gesuchte Fahrer zu sein. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,29 Promille.

Nach den bisherigen Informationen fuhr der 23-jährige polnische Staatsbürger die Straße Am Fischereihafen aus Richtung Werftdreieck kommend. Aus bisher ungeklärten Gründen kam er in einer Kurve von der Fahrbahn ab, kollidierte zunächst mit einer Straßenlaterne und geriet dann in das angrenzende Gleisbett. Dabei wurden sowohl die Schienen als auch ein dort abgestellter Güterwaggon beschädigt.

Der Mann wurde zur weiteren medizinischen Behandlung und zur Entnahme einer Blutprobe in ein Krankenhaus gebracht. Der BMW war aufgrund des Zusammenstoßes nicht mehr fahrbereit. Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf etwa 220.000 Euro geschätzt.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache und dem Verdacht auf Trunkenheit im Verkehr aufgenommen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 55.641 Verkehrsunfälle in Mecklenburg-Vorpommern. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% aller Unfälle entspricht. 334 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,6% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% aller Unfälle entspricht. Von den Unfällen ereigneten sich 3.500 innerorts (6,29%), 2.320 außerorts (4,17%) und 437 auf Autobahnen (0,79%). Es gab insgesamt 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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