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Verkehrsverstöße in Schwerin

Polizei ermittelt gegen mehrere Fahrzeugführer wegen Trunkenheitsfahrt und Flucht nach Kollision.

Foto: Depositphotos

Schwerin (ost)

Über das vergangene Wochenende hinweg haben Polizeibeamte in Schwerin mehrere Verkehrsverstöße festgestellt und entsprechende Straf- sowie Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Am Sonntagabend gegen 23:50 Uhr bemerkten Polizeibeamte in der Lübecker Straße ein Auto, das ohne Licht fuhr. Als sie das Fahrzeug kontrollieren wollten, versuchte der Fahrer, der Verkehrskontrolle zu entkommen. Er ignorierte rote Ampeln und fuhr viel zu schnell. Die Fahrt endete schließlich mit einem Zusammenstoß des Autos mit einem Poller in Neumühle. Der Fahrer, ein 17-jähriger Verdächtiger aus Schwerin, setzte seine Flucht zu Fuß fort und versuchte, sich in einem Gebüsch zu verstecken. Die Polizeibeamten konnten den Jugendlichen jedoch festnehmen. Der 17-Jährige hatte keine gültige Fahrerlaubnis. Es besteht außerdem der Verdacht, dass er das Auto unbefugt benutzt hat. Ein Atemalkohol- und Drogenschnelltest waren negativ. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 8.000 Euro. Gegen den Jugendlichen wird wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, unbefugter Nutzung eines Fahrzeugs, Gefährdung des Straßenverkehrs und unerlaubtem Entfernen vom Unfallort ermittelt.

Außerdem stellten die Beamten im Verlauf des Wochenendes fünf weitere Fahrzeugführer fest, bei denen der Verdacht auf Trunkenheit am Steuer besteht.

In den frühen Sonntagmorgenstunden wurden zwei E-Scooter-Fahrer im Alter von 30 und 40 Jahren kontrolliert. Die Atemalkoholmessungen ergaben Werte von 1,29 Promille beziehungsweise 1,39 Promille. Gegen beide Männer wurden Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr eingeleitet.

Am Freitag gegen 23:50 Uhr kontrollierten Einsatzkräfte in Schwerin-Görries einen 46-jährigen BMW-Fahrer. Aufgrund des Verdachts auf Alkoholeinfluss wurde ein Atemalkoholtest angeordnet, den der Mann jedoch verweigerte. Daraufhin wurde eine Blutprobe angeordnet und die Weiterfahrt untersagt. Die Ermittlungen dauern an.

In der Nacht zum Sonntag, kurz nach Mitternacht, stellten Polizeibeamte zwei weitere alkoholisierte Fahrzeugführer fest. Ein 41-jähriger E-Scooter-Fahrer hatte einen Atemalkoholwert von 0,84 Promille. Bei einem 67-jährigen Autofahrer wurden 0,72 Promille gemessen. Gegen beide Männer wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Alkohol am Steuer eingeleitet.

Die Polizei möchte erneut betonen, dass Alkohol und Drogen am Steuer ein erhebliches Unfallrisiko darstellen. Verkehrskontrollen werden weiterhin konsequent durchgeführt, um die Sicherheit auf den Straßen zu gewährleisten.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle registriert, wovon 7758 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 6598, wobei 5556 männlich und 1042 weiblich waren. 713 der Verdächtigen waren nicht-deutsch. Im Jahr 2023 wurden 7972 Fälle gemeldet, von denen 7575 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 6573, wobei 5585 männlich und 988 weiblich waren. 875 der Verdächtigen waren nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 8.223 7.972
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.758 7.575
Anzahl der Verdächtigen 6.598 6.573
Anzahl der männlichen Verdächtigen 5.556 5.585
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.042 988
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 713 875

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon entfallen 4.880 Unfälle auf Personenschäden, was 8,77% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel sind mit 334 Fällen oder 0,6% vertreten. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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