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Verpuffung auf Segelboot in Stralsund

Zwei Personen verletzt nach Reinigung mit brennbarer Flüssigkeit auf Boot, Sachschaden von 10.000 Euro.

Foto: unsplash

Stralsund (ost)

Gestern Abend wurden zwei Personen verletzt, die sich auf einem Boot in einem Sportboothafen in Stralsund befanden.

Am Sonntag, dem 14. Juni 2026, erhielt die Wasserschutzpolizeiinspektion (WSPI) Stralsund gegen 14:30 Uhr von der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg die Information, dass es zu einer Verpuffung auf einem Boot in einem Sportboothafen in Stralsund gekommen war. Die Berufsfeuerwehr Stralsund, der Rettungsdienst und Polizeibeamte des Polizeihauptreviers Stralsund wurden ebenfalls alarmiert und begaben sich zum Einsatzort. Während der ersten Untersuchungen stellte sich heraus, dass die Bootseigentümer vor Ort ihr 10-Meter-Boot anscheinend mit einer entflammbaren Flüssigkeit gereinigt hatten. Als die Besitzer das Boot starteten, kam es trotz Belüftung plötzlich zu einer Durchzündung. Dabei wurde eine der beiden Personen (männlich, 42 Jahre) schwer verletzt. Die Person erlitt unter anderem Verbrennungen zweiten Grades. Die zweite Person (weiblich, 33 Jahre), die sich zur gleichen Zeit auf dem Boot befand, wurde leicht verletzt. Die beiden Verletzten wurden vor Ort vom Rettungsdienst versorgt und anschließend ins Krankenhaus gebracht. Die Berufsfeuerwehr Stralsund kam zum Einsatz und sicherte zunächst das beschädigte Boot. Die eingesetzten Polizeibeamten der WSPI Stralsund übernahmen zusammen mit dem Kriminaldauerdienst die weitere Untersuchung. Betriebsstoffe traten nicht aus. Das Sportboot erlitt einen Sachschaden von ca. 10.000 Euro. Ein weiteres benachbartes Boot wurde durch die Verpuffung leicht beschädigt. Die WSPI Stralsund erstattete Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung. Die Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung wurde informiert.

Quelle: Presseportal

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