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Volvo-Fahrer in Parchim gestellt

Ein 24-jähriger Volvo-Fahrer wurde nach einer Verfolgungsfahrt in Parchim gestellt. Er befand sich in einem psychischen Ausnahmezustand und wurde ins Krankenhaus gebracht.

Foto: Depositphotos

Parchim (ost)

Am Samstag Nachmittag um etwa 14:30 Uhr informierte die brandenburgische Landespolizei, dass sie einem flüchtigen Fahrer eines Volvo auf der BAB 24 folgen und in den Bereich der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern einfahren.

Es bestand der Verdacht, dass der Fahrer des Volvo ohne Fahrerlaubnis unterwegs war und sich in einem psychischen Ausnahmezustand befand.

Die Streifenwagen des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Stolpe und des Polizeihauptreviers Parchim eilten zur Unterstützung herbei. Der Volvo fuhr schließlich an der Ausfahrt Parchim ab und entzog sich auch im Stadtgebiet Parchim mehrmals den Anhalteversuchen der Polizei. Während der Verfolgung zeigte der Fahrer des Volvos ein äußerst rücksichtsloses und gefährliches Verhalten und kollidierte mehrmals mit Objekten im öffentlichen Verkehrsraum. Gegen 15:08 Uhr konnte der Fahrer in Parchim gestoppt werden, nachdem er erheblichen Widerstand geleistet hatte und wurde schließlich gefesselt und gesichert. Dabei wurden zwei Polizisten leicht verletzt.

Der 24-jährige Deutsche befand sich in einem psychischen Ausnahmezustand und wurde anschließend ins Krankenhaus nach Röbel gebracht.

Die Polizei bittet alle geschädigten und/oder gefährdeten Personen, sich telefonisch beim AVPR Stolpe unter der Nummer: 038725-50224 zu melden.

André Falke

Erster Polizeihauptkommissar, Polizeiführer vom Dienst

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 55.641 Verkehrsunfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% aller Unfälle darstellt. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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