Eine 37-jährige Kradfahrerin wurde bei einem Zusammenstoß mit einem Audi schwer verletzt. Die Polizei ermittelt den Unfallhergang.
Vorfahrt missachtet: Schwerverletzte Kradfahrerin in Hagenow

Hagenow (ost)
In Hagenow wurde eine 37-jährige Motorradfahrerin am Montagnachmittag bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt.
Laut bisherigen Informationen fuhr die 37-Jährige mit ihrem Motorrad der Marke Honda auf der B321 von Hagenow kommend in Richtung Toddin. Gegen 16:15 Uhr kam es an der Einfahrt zu Sieben Eichen zu einer Kollision mit einem anfahrenden Audi. Die Motorradfahrerin stürzte und erlitt schwere, aber nicht lebensbedrohliche Verletzungen. Sie wurde dann mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Der 20-jährige Autofahrer blieb unverletzt.
Die Polizei hat den Unfall vor Ort aufgenommen und die Ermittlungen zum Unfallhergang eingeleitet. Nach aktuellen Informationen hatte der 20-Jährige die Vorfahrt der Motorradfahrerin offensichtlich übersehen, was zur Kollision führte. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 6.000 Euro.
Der jüngste Verkehrsunfall verdeutlicht erneut, wie wichtig es ist, beim Einfahren in den Verkehr besonders aufmerksam zu sein. Gerade an Ein- und Ausfahrten müssen Fahrer sicherstellen, dass die Vorfahrtsstraße frei ist, und dabei auch auf Motorräder und andere schmalere Verkehrsteilnehmer achten. Diese können aufgrund ihrer geringeren Größe leicht übersehen oder falsch eingeschätzt werden, was ihre Entfernung und Geschwindigkeit betrifft.
Im Rahmen der Verkehrssicherheitskampagne “Fahren.Ankommen.LEBEN!” sensibilisiert die Polizei Mecklenburg-Vorpommern regelmäßig für die Risiken von Vorfahrtsverletzungen und appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, vor dem Einfahren in den Verkehr sorgfältig zu prüfen und immer mit der Anwesenheit anderer Verkehrsteilnehmer zu rechnen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% ausmacht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








