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Vorpommern-Greifswald: Erpressung nach intimem Chatverkehr

Jugendlicher meldet sich bei Polizei und verhindert Erpressung durch Sextortion.

Foto: unsplash

Vorpommern-Greifswald (ost)

Am letzten Wochenende meldete ein junger Mann aus dem Uecker-Randow-Gebiet bei der Polizei den Verdacht auf Erpressung. Es handelt sich um “Sextortion”, eine Erpressungsform, bei der Täter drohen, intime Fotos oder Videos zu veröffentlichen, um Geld oder andere Handlungen zu erzwingen.

Der Jugendliche wurde zuvor über eine Social-Media-Plattform von einer bisher unbekannten Person kontaktiert, die sich als minderjähriges Mädchen aus den USA ausgab. Die Konversation, die auf Englisch geführt wurde, verlagerte sich dann auf einen Messenger-Dienst. Dort überredete die unbekannte Person den Jugendlichen, intime Fotos zu schicken.

Kurz darauf erhielt der Jugendliche einen Zusammenschnitt seiner gesendeten Bilder mit der Drohung, das Material an seine Kontakte zu veröffentlichen, falls er nicht innerhalb einer festgelegten Frist Geld in Form von Guthabenkarten zahlt. Der Jugendliche lehnte die Forderungen ab, zahlte kein Geld und informierte stattdessen sofort die Polizei.

Die Kriminalpolizei hat nun Ermittlungen wegen des Verdachts der Erpressung und des Zugriffs oder Besitzes von Jugendpornografie aufgenommen.

Opfer von “Sextortion” stehen oft unter großem Druck. Der Betroffene reagierte in diesem Fall vorbildlich, da er den Tätern die finanzielle Grundlage entzog, indem er die Erpressungssumme verweigerte. Außerdem suchte der Jugendliche sofort Hilfe. Das Einschalten der Polizei und das Brechen des Schweigens können helfen, den Erpressungskreislauf zu durchbrechen.

Die Polizei empfiehlt daher:

Quelle: Presseportal

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