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Warbende: Mann löst mehrstündigen Polizeieinsatz aus

Ein 42-jähriger Deutscher soll mit einem Gewehr auf ein Fenster und ein Auto geschossen haben. Nach seiner Festnahme pustete er 1,96 Promille.

Foto: Depositphotos

Warbende (ost)

Gestern Nachmittag um etwa 16:25 Uhr löste ein 42-jähriger Mann aus Deutschland einen langwierigen Polizeieinsatz in der Gegend von Warbende (Revier Neustrelitz) aus.

Ursprünglich hatte ein Anwohner gemeldet, dass ein Mann anscheinend mit einem Luftgewehr auf ein Fenster eines Hauses und ein Auto geschossen haben soll.

Mehrere Streifenwagen wurden sofort entsandt. Vor Ort wurde die Situation überprüft. Zunächst konnte weder der Verdächtige noch eine Waffe am Tatort oder in der Nähe gefunden werden.

Mit Unterstützung aus verschiedenen anderen Revieren wurde bis in die Abendstunden nach dem Mann gesucht. Gegen 19:30 Uhr gab es einen Hinweis auf den Aufenthaltsort des Mannes durch einen Zeugen. Kurz darauf wurde er von Polizeibeamten in Warbende festgenommen.

Beim Versuch, den Mann in das Polizeiauto zu bringen, leistete er so starken Widerstand, dass zwei Polizisten leicht verletzt wurden. Sie konnten vorerst weiter ihren Dienst verrichten.

Der Verdächtige soll sich in einem psychischen Ausnahmezustand befunden haben, aber nach Einschätzung eines Arztes war er in der Lage, in Gewahrsam genommen zu werden. Kurz nach seiner Festnahme pustete der 42-Jährige bei einem Atemalkoholtest 1,96 Promille.

Die genauen Umstände des gestrigen Nachmittags im Ort, die den Polizeieinsatz ausgelöst haben, sowie Fragen nach dem möglichen Motiv des Verdächtigen müssen durch weitere Ermittlungen der Kriminalpolizei geklärt werden.

Der Mann wurde nach den Maßnahmen am Morgen aus der Polizeihaft entlassen.

Die mutmaßliche Tatwaffe wird weiterhin gesucht.

Der Verdächtige ist deutscher Staatsbürger.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern sind zwischen 2022 und 2023 gesunken. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle von Mord registriert, wovon 36 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 wurden nur noch 23 Fälle von Mord gemeldet, von denen alle aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 26 Verdächtige, darunter 23 Männer, 3 Frauen und 5 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 39 23
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 23
Anzahl der Verdächtigen 34 26
Anzahl der männlichen Verdächtigen 30 23
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4 3
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6 5

Quelle: Bundeskriminalamt

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