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Waren (Müritz): Angriff im Einkaufsmarkt

Ein 35-Jähriger attackierte gestern einen Mitarbeiter im Einkaufsmarkt, wurde von Zeugen gestoppt und der Polizei übergeben.

Foto: Depositphotos

Waren (Müritz) (ost)

In einem Geschäft am Neuen Markt griff gestern Nachmittag ein 35-Jähriger nach ersten Informationen einen Mitarbeiter an, schlug ihn und stieß ihn in die Blumen. Der Verdächtige hat bereits ein Hausverbot im Laden, wollte aber trotzdem eintreten. Der Mitarbeiter versuchte dies mit Worten zu verhindern.

Zwei Zeugen zogen den vermeintlichen Angreifer von dem 26-jährigen Mitarbeiter des Marktes weg. Der Tatverdächtige flüchtete in Richtung des Hafens, ein Zeuge folgte ihm. In einer Seitenstraße wurde er von der alarmierten Polizei gestoppt und mit den Vorwürfen konfrontiert. Die Beamten erteilten dem Beschuldigten einen Platzverweis für das Geschäft und entließen ihn aus den weiteren polizeilichen Maßnahmen.

Nachfolgend kümmerten sich die Einsatzkräfte um Zeugenaussagen und die Untersuchung von Beweismitteln.

Die Polizei dankt den eingreifenden Zeugen: einem 48-Jährigen und einem 32-Jährigen aus Waren.

Alle Beteiligten sind deutsche Staatsbürger.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern sind zwischen 2022 und 2023 gesunken. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, wovon 36 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, davon 30 männliche, 4 weibliche und 6 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 wurden nur noch 23 Mordfälle verzeichnet, wovon alle aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 26 Verdächtige, davon 23 männliche, 3 weibliche und 5 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 39 23
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 23
Anzahl der Verdächtigen 34 26
Anzahl der männlichen Verdächtigen 30 23
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4 3
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6 5

Quelle: Bundeskriminalamt

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