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Waren (Müritz): Auto gefährdet Fußgänger am Hafen

Ein schwarzer BMW gefährdete Fußgänger am Hafen von Waren, Fahrer beschlagnahmt und ermittelt wegen Gefährdung des Straßenverkehrs.

Foto: unsplash

Waren (Müritz) (ost)

Am Freitagabend, gegen 22.00 Uhr, konnten mehrere Personen am Hafen von Waren nur knapp einem schwarzen BMW entkommen, der sie umfahren wollte, indem sie auswichen. Der Fahrer des Autos fuhr vermutlich absichtlich mit überhöhter Geschwindigkeit und gefährdete Personen auf dem Parkplatz und im Fußgängerbereich des Hafens in der Nähe der Müritzstraße. Dabei quietschten teilweise die Reifen laut.

Später bestätigten mehrere Zeugen und Geschädigte einstimmig, dass ein Mann arabischer Herkunft am Steuer saß. Sie gaben der Polizei das Kennzeichen und eine Beschreibung des Fahrers weiter. Diese Informationen konnten gesammelt werden, da der Fahrer nach seiner Aktion kurzzeitig den Wagen auf dem Parkplatz abstellte und ausstieg.

Die Beamten des Hauptreviers Waren und der Wasserschutzpolizei arbeiteten gemeinsam, um den Fahrer und das Fahrzeug ausfindig zu machen. Am Abend wurden das Auto und der Halter gefunden. Aufgrund neuer Erkenntnisse wird derzeit gegen den 25-jährigen syrischen Halter des Autos wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt. Die Schlüssel und das Auto konnten am Freitagabend in Absprache mit dem Gericht beschlagnahmt werden, ebenso wie mögliche weitere Beweismittel. Die Polizei konnte mehrere Spuren sichern.

Die Kriminalpolizei hat die Untersuchungen aufgenommen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. 1.228 Unfälle waren schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden, was 2,21% ausmacht. 334 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,6% aller Unfälle sind. Die restlichen 49.199 Unfälle waren Übrige Sachschadensunfälle, was 88,42% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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