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Waren (Müritz): Einbrüche in Waren

Ein Rentner-Ehepaar ertappt einen Einbrecher in ihrem Haus in Waren. Drei weitere Einbrüche werden gemeldet, möglicherweise derselbe Täter.

Foto: Depositphotos

Waren (Müritz) (ost)

Gestern Morgen haben ein älteres Ehepaar einen Einbrecher in ihrem Haus „Am Wiesengrund“ in Waren auf frischer Tat ertappt und die Polizei verständigt. (PM dazu: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108770/5788191)

Kurz danach hat ein bisher unbekannter Täter auf der anderen Seite des Bahnhofs zugeschlagen: Drei weitere Einbrüche in Einfamilienhäusern in der Mozartstraße, Fritz-Reuter-Straße und Walther-Rathenau-Straße wurden am Nachmittag der Polizei gemeldet. Es könnte sich in allen vier bisher bekannten Fällen um denselben Täter handeln. Die Kripo Waren führt intensive Ermittlungen durch, befragt Personen in der Umgebung und erneut die Opfer, um ein Täterprofil zu erstellen.

Während in der Mozartstraße und in der Fritz-Reuter-Straße zum Zeitpunkt des Einbruchs niemand zu Hause war, ist der Täter im Fall der Walther-Rathenau-Straße einer Frau buchstäblich in die Arme gelaufen: Zunächst klingelte er spät am Vormittag an der Haustür und fragte den 89-jährigen Hausbesitzer nach dem Weg zum Bahnhof. Nach der Wegbeschreibung fuhr der Unbekannte mit einem Fahrrad davon. Gegen 10:50 Uhr fiel derselbe Mann einer 49-jährigen Frau im Haus auf, die den Senioren im Haus half und verdächtige Geräusche hörte. Als sie ihn ansprach, flüchtete er erneut – wieder mit einem Fahrrad.

Die Opfer aus der Walther-Rathenau-Straße beschreiben den Mann als etwa 1,70 Meter groß mit kräftiger Statur. Er soll gebräunte Haut gehabt haben und entweder eine Glatze oder sehr kurze Haare. Er trug ein helles Shirt und einen dunklen Rucksack. Auch bei dem Einbruch „Am Wiesengrund“ beschrieben die Zeugen einen „stämmigen Mann“ mit hellem (weißem) Shirt und kurzer Hose.

Der mutmaßliche Zeitraum aller vier Einbrüche gestern erstreckt sich von etwa 09:00 Uhr bis 17:40 Uhr, als der letzte Einbruch gemeldet wurde. In allen Fällen wurde über die Rückseite der Häuser eingedrungen. Der Einbrecher gelang über den Keller oder die Terrasse in die Häuser. In mindestens einem der vier Fälle konnte der Einbrecher Wertgegenstände im vierstelligen Bereich stehlen.

Die Kripo Waren bittet um Unterstützung aus der Bevölkerung: Wer Informationen zum beschriebenen Mann und seinem Fahrrad hat, wendet sich bitte an das Polizeihauptrevier Waren unter 03991/1760 oder schriftlich an die Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de Außerdem interessiert die Polizei, ob der beschriebene Mann auch bei anderen Bewohnern geklingelt und mit ihnen gesprochen hat. Auch solche Hinweise können hilfreich sein.

Die Polizei fordert auch Nachbarn auf, die verdächtige Personen oder Geräusche auf Nachbargrundstücken bemerken, sofort die Polizei zu verständigen.

Kontakt:

Claudia Berndt
Polizeiinspektion Neubrandenburg
Pressestelle Polizeiinspektion Neubrandenburg
Telefon: 0395/5582-5003
E-Mail: pressestelle-pi.neubrandenburg@polizei.mv-regierung.de
http://www.polizei.mvnet.de
Instagram: www.instagram.com/polizei.mv.mse
Twitter: https://twitter.com/Polizei_MSE

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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

Einbruchstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2021/2022

Die Einbruchsraten in Mecklenburg-Vorpommern sind zwischen 2021 und 2022 gesunken. Im Jahr 2021 wurden 927 Fälle registriert, wovon 314 gelöst werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 280, darunter 241 Männer, 39 Frauen und 36 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2022 wurden nur noch 805 Einbruchsfälle gemeldet, von denen 218 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 216, mit 190 männlichen, 26 weiblichen und 30 nicht-deutschen Verdächtigen. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 23528 Einbruchsfälle registriert, was die höchste Anzahl in Deutschland darstellt.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 927 805
Anzahl der aufgeklärten Fälle 314 218
Anzahl der Verdächtigen 280 216
Anzahl der männlichen Verdächtigen 241 190
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 39 26
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 36 30

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2021/2022

Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern stiegen zwischen 2021 und 2022 signifikant an. Im Jahr 2021 wurden 19 Fälle registriert, von denen alle gelöst wurden. Es gab insgesamt 21 Verdächtige, darunter 18 Männer, 3 Frauen und 5 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2022 stieg die Zahl der gemeldeten Fälle auf 39, wobei 36 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Bayern im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 403 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 19 39
Anzahl der aufgeklärten Fälle 19 36
Anzahl der Verdächtigen 21 34
Anzahl der männlichen Verdächtigen 18 30
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 3 4
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 5 6

Quelle: Bundeskriminalamt

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