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Waren (Müritz): Gemeiner Überfall auf Rentner am hellichten Tag

Ein 89-jähriger Rentner wurde Opfer eines dreisten Täters, der sich als Hilfe suchend ausgab und dann Bargeld und persönliche Unterlagen stahl. Die Polizei bittet um Hinweise.

Foto: Depositphotos

Waren (Müritz) (ost)

Eigentlich soll der Schalttag alle vier Jahre ja Glück bringen, doch ein Rentner aus Waren wurde am vergangenen Donnerstag (29.02.2024) um 14:00 Uhr Opfer eines dreisten Täters.

Der 89-jährige Mann war gerade dabei, seine Einkäufe vor seinem Wohnhaus in der Dietrich-Bonhoeffer-Straße 12 (Hochhaus) auszuladen. Ein Unbekannter fragte ihn, ob er ihm helfen könne. Der Rentner lehnte ab. Dann gingen sie zusammen ins Gebäude und fuhren mit dem Aufzug, wobei der Rentner eine Etage vor dem Verdächtigen ausstieg.

Kurz nachdem er in seiner Wohnung ankam, klingelte es an der Tür: Der Mann von vorhin stand davor und drängte sich hinein. Er behauptete, Uhren und Jacken verkaufen zu wollen. Er breitete die Waren aus und bat dann darum, die Toilette benutzen zu dürfen. Unter einem Vorwand lockte er den Rentner aus dem Wohnzimmer.

In diesem Moment griff er wohl zu und stahl mehrere tausend Euro Bargeld und persönliche Dokumente. Als der 89-Jährige ins Wohnzimmer zurückkehrte, verließ der Verdächtige schnell die Wohnung. Später bemerkte der deutsche Rentner, was gestohlen worden war. Am Samstag erstattete er schließlich Anzeige bei der Polizei in Waren.

Das Opfer beschreibt den Verdächtigen wie folgt:

Weil es tagsüber war und sich im Gebäude auch Geschäfte oder eine Arztpraxis befinden, hofft die Polizei auf Hinweise von möglichen Zeugen, die den Verdächtigen im Tatzeitraum zwischen 14:00 Uhr und etwa 14:30 Uhr kommen oder gehen sahen. Bitte melden Sie sachdienliche Beobachtungen an das Polizeihauptrevier Waren unter 03991 / 1760 oder an jede andere Polizeidienststelle.

Die Kriminalpolizei Waren ermittelt gegen Unbekannt wegen Hausfriedensbruch, Nötigung und Diebstahl.

Die Polizei fordert Betroffene in solchen Fällen auf, laut um Hilfe zu rufen. Außerdem sollte man hinter verschlossener Tür erfragen, was Unbekannte wollen. Im Zweifelsfall: Besser nicht öffnen.

Kontakt:

Claudia Berndt
Polizeiinspektion Neubrandenburg
Pressestelle Polizeiinspektion Neubrandenburg
Telefon: 0395/5582-5003
E-Mail: pressestelle-pi.neubrandenburg@polizei.mv-regierung.de
http://www.polizei.mvnet.de
Instagram: www.instagram.com/polizei.mv.mse
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

nf24