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Waren (Müritz): Polizei sucht Zeugen

Gestern Abend hat ein Zeuge die Polizei über die Verfolgung zweier Jugendlicher informiert. Die Polizei sucht weitere Zeugen für den Vorfall.

Foto: Depositphotos

Waren (Müritz) (ost)

Gestern Abend gegen 18.20 Uhr hat ein Augenzeuge die Polizei kontaktiert, um einen Vorfall zu melden, bei dem zwei Jugendliche von einem Dritten verfolgt wurden. Die beiden Jugendlichen – ein Deutscher und ein Moldawier – suchten offenbar aus Angst vor dem Verfolger Schutz in einem Supermarkt und einem Imbiss in der Dietrich-Bonhoeffer-Straße.

Aufgrund des Berichts, dass der Verfolger aggressiv wirkte und noch draußen unterwegs war, wurden drei Streifenwagen entsandt. Sie durchsuchten unter anderem den Bereich zwischen den Hochhäusern und der Geschwister-Scholl-Straße und befragten mehrere Zeugen. Während der ersten Ermittlungen vor Ort erhielten die Polizisten auch wichtige Hinweise. Der Verdächtige selbst konnte jedoch nicht mehr in dem Bereich gefunden werden.

Obwohl Verfolger und Verfolgte sich kennen, ist unklar, was den Vorfall ausgelöst hat und ob es zu einer Bedrohung kam. Daher bittet die Polizei um weitere Zeugenaussagen. Wer hat möglicherweise vor 18.20 Uhr in der Nähe der Hochhäuser einen Streit gehört? Wer hat die Verfolgung beobachtet und kann zusätzliche Informationen liefern, die gestern Abend noch nicht der Polizei mitgeteilt wurden?

Personen mit relevanten Informationen werden gebeten, sich an die Warener Polizei unter 03991 / 1760 oder an die Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de zu wenden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, von denen 36 gelöst wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 23, wobei alle Fälle gelöst wurden. Es gab 26 Verdächtige, darunter 23 Männer, 3 Frauen und 5 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 39 23
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 23
Anzahl der Verdächtigen 34 26
Anzahl der männlichen Verdächtigen 30 23
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4 3
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6 5

Quelle: Bundeskriminalamt

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