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Waren (Müritz): Quad in Polen gefunden

Die Polizei hat das gestohlene Quad und die Täter in Polen festgenommen, nachdem sie Hinweise auf den Grenzübertritt erhalten hatte.

Foto: Depositphotos

Waren (Müritz) (ost)

Wie bereits gemeldet, hat die Polizei nach dem Diebstahl eines Quads vom Gelände eines Autohauses (siehe Erstmeldung unten) sofort erste vielversprechende Spuren und Ermittlungsansätze gehabt und untersucht. Aufgrund weiterer Hinweise darauf, dass sich der Geländewagen mit Anhänger und dem gestohlenen Quad auf dem Weg nach Polen befinden könnte, wurde umgehend über die deutsch-polnische Verbindungsstelle der Polizei eine Benachrichtigung ins Nachbarland gesendet.

Tatsächlich erfolgte nur Stunden nach dem Diebstahl in Waren die Grenzüberquerung des gesuchten Geländewagens mit Anhänger. Gegen 13.00 Uhr entdeckten polnische Polizeibeamte dann in Plotny zwischen Stettin und Kolberg das gesuchte Fahrzeug, den gesuchten Anhänger und auch das Quad.

Den Anhänger, in dem sich das gestohlene Quad befand, hatten die Täter in der Tatnacht in Waren von einem nahegelegenen Baumarkt-Parkplatz gestohlen, ebenso ein Autokennzeichen, das sie am Geländewagen befestigt hatten. Bei der Sicherstellung von Quad und Anhänger wurden auch gleich die Verdächtigen – drei Polen im Alter zwischen 21 und 40 Jahren – durch die polnische Polizei festgenommen.

Die gestohlene Ware wird nun für die Überführung nach Deutschland vorbereitet.

ERSTMELDUNG:

POL-NB: Quad gestohlen – Polizei wertet gute Spurenlage aus Nr.6314457 | 14.07.2026 | PP NB | Polizeipräsidium Neubrandenburg Waren (Müritz)

In der Nacht von Montag bis etwa 06.00 Uhr sind Täter in das Gelände des Autohauses in der Warendorfer Straße/Ecke Springer Straße eingedrungen und haben ein graues Quad der Marke Outlander vom Typ Max XT 700 MY gestohlen. Der Wert des gestohlenen neuen Quads beträgt rund 13.000 Euro.

Das Quad wurde über das Gelände zu einem Auto samt Anhänger geschoben. Bei dem Auto handelt es sich um einen dunklen Geländewagen, der einen Kastenanhänger mit dunkelgrüner Plane und der Aufschrift „Miet mich“ hatte. In diesen kam das Quad.

Die Polizei konnte gute, nutzbare Spuren sichern, darunter auch Hinweise auf die Verdächtigen. Diese werden derzeit von der Kriminalpolizei ausgewertet.

Wer weitere sachdienliche Hinweise zu den Tätern oder zum Verbleib des Quads hat oder etwas Verdächtiges am Tatort während des genannten Zeitraums beim Vorbeifahren oder Vorbeigehen beobachtet hat, wird gebeten, die Polizei zu informieren: telefonisch unter 03991 / 1760 oder schriftlich an die Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Autodiebstählen in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Autodiebstahlraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 364 Fälle gemeldet, während es im Jahr 2023 nur noch 282 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 138 im Jahr 2022 auf 132 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 141 auf 133 zurück, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 131 auf 121 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 10 auf 12 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 45 im Jahr 2022 auf 62 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Autodiebstählen in Deutschland mit 7781 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 364 282
Anzahl der aufgeklärten Fälle 138 132
Anzahl der Verdächtigen 141 133
Anzahl der männlichen Verdächtigen 131 121
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 10 12
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 45 62

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden (8,77%), 1.228 schwere Unfälle mit nur Sachschaden (2,21%) und 334 Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel (0,6%). Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 (88,42%). Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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