Zwei Männer (35 und 51) wurden von einem Mann verbal aggressiv angesprochen und konnten den Täter zu Boden bringen, nachdem dieser ein Messer gezogen hatte.
Waren (Müritz): Zwei Männer mit Messer bedroht

Waren (Müritz) (ost)
Früher als Mitternacht wurden zwei Männer (35 und 51) in der Gegend von Radenkämpenstraße in Waren-Ost von einem Mann verbal aggressiv angesprochen, vermutlich wegen Lärmbelästigung. Zu diesem Zeitpunkt zog der Mann auch ein Messer. Um einen möglichen Angriff mit dem Messer zu verhindern, stießen die beiden Männer den Täter weg. Dabei fiel der Mann hin und verlor sein Messer.
Einer der beiden Bedrohten konnte das Messer mit dem Fuß wegstoßen, dann liefen beide Männer vor dem Täter weg. Der Mann soll das Messer wieder genommen haben und ebenfalls weggelaufen sein. Die Opfer riefen die Polizei und konnten eine genaue Beschreibung des Mannes geben.
Die Polizisten, die sofort mit mehreren Streifenwagen in der Gegend ankamen, suchten nach dem Mann. Sie fanden ihn auf dem Bürgersteig der Strelitzer Straße. Da er weder stehen blieb noch das sichtbare Messer wegwarf, brachten die Einsatzkräfte ihn zu Boden und legten ihm Handschellen an. Der 46-Jährige wurde dabei leicht verletzt. Er machte verwirrte und unklare Aussagen darüber, warum er mit einem Messer unterwegs war und wurde mit auf die Wache genommen. Dort blieb er den Rest der Nacht, um mögliche weitere Straftaten zu verhindern.
Weitere Personen wurden nicht verletzt.
Alle Beteiligten sind Deutsche. Die Kriminalpolizei ermittelt gegen den Mann wegen Bedrohung.
Die Verteidigung, die von den beiden Bedrohten beschrieben wurde, war ein mutiges Verhalten. Gleichzeitig warnt die Polizei in diesem Zusammenhang vor der Gefahr, die von Angreifern mit Messern ausgeht. Selbst wenn das Messer „nur“ gezeigt wird und nicht bereits als Waffe gegen ein Opfer gerichtet wird, kann direkte Verteidigung oder Abwehr zu schweren Verletzungen führen. Im Zweifelsfall sollten Bedrohte sofort Abstand halten, die Polizei rufen, lautstark auf die Situation aufmerksam machen und – falls vorhanden – nach einem schützenden Gegenstand greifen.
Quelle: Presseportal








