Am 19.05.2026 kam es in Waren (Müritz) zu einer Widerstandshandlung gegen Polizeibeamte. Der 47-jährige Mann widersetzte sich der Anhalteaufforderung und beleidigte eine Beamtin.
Waren: Stark alkoholisierter Radfahrer leistet Widerstand

Waren(Müritz) (ost)
Am 19.05.2026 gegen 17 Uhr ereignete sich in der Kietzstraße in Waren (Müritz) ein Vorfall, bei dem Polizeibeamte angegriffen wurden. Ursprünglich wurden die Beamten des Polizeihauptreviers Waren gegen 16:30 Uhr in die Müritzstraße gerufen, da ein alkoholisierter Mann ohne Oberbekleidung Passanten belästigte. Die Polizei erteilte dem 47-jährigen deutschen Mann, der bereits polizeibekannt war, einen Platzverweis, dem er zunächst folgte. Während der Umsetzung des Platzverweises stieg der Mann auf sein Fahrrad und fuhr in Richtung Kietzspeicher davon. Als die Polizei ihn anhielt, widersetzte er sich, so dass er mit einfacher körperlicher Gewalt gestoppt werden musste. Niemand wurde dabei verletzt. Bei der Blutentnahme im Müritz-Klinikum Waren beleidigte der Mann eine Beamtin auf grobe Weise. Bei ihm wurden auch eine geringe Menge illegaler Drogen gefunden.
Der Beschuldigte hatte einen Atemalkoholwert von 2,13 Promille. Es besteht außerdem der Verdacht, dass er unter dem Einfluss illegaler Substanzen stand. Das Fahrrad des Mannes wurde von der Polizei sichergestellt. Schließlich wurde der Beschuldigte aus der Maßnahme entlassen. Er muss sich nun wegen Trunkenheit im Verkehr, Beleidigung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle registriert, wovon 7758 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 6598, darunter 5556 Männer, 1042 Frauen und 713 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der registrierten Fälle auf 7972, wovon 7575 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 6573, darunter 5585 Männer, 988 Frauen und 875 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.223 | 7.972 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.758 | 7.575 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.598 | 6.573 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 5.556 | 5.585 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.042 | 988 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 713 | 875 |
Quelle: Bundeskriminalamt







