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Warnemünde: Diebstahl aus Fahrzeugen

Im Raum Rostock kam es erneut zu Diebstählen aus abgestellten Fahrzeugen. Die Polizei warnt davor, Wertgegenstände im Auto zu lassen und empfiehlt, das Fahrzeug stets abzuschließen.

Nichts im Wagen - Keine Klagen
Foto: Presseportal.de

Rostock (ost)

In den letzten Tagen gab es erneut Diebstähle aus geparkten Fahrzeugen im Raum Rostock. Seit dem 04. April musste die Polizei in den Bereichen Damerower Weg, Rostocker Innenstadt und Warnemünde Anzeigen aufnehmen, nachdem Unbekannte Wertgegenstände aus Autos gestohlen hatten.

Am gestrigen späten Nachmittag meldete sich eine Geschädigte bei der Polizei und berichtete, dass die Seitenscheibe ihres geparkten Fahrzeugs in der Straße Am Pulverturm eingeschlagen worden sei. Ein zurückgelassener Rucksack wurde aus dem Inneren gestohlen. Der Gesamtschaden wird auf etwa 800 Euro geschätzt.

In anderen Fällen konnten Diebe sogar auf unverschlossene Autos zugreifen. Die Besitzer hatten ihre Fahrzeuge nur kurzzeitig unbeaufsichtigt gelassen und nicht verschlossen, während persönliche Gegenstände im Inneren offen sichtbar waren. Die Täter benötigen oft nur wenige Sekunden, um an Wertgegenstände zu gelangen und dann vom Tatort zu fliehen.

Die Polizei Rostock weist erneut darauf hin, dass schon vermeintlich geringe oder kurzzeitig zurückgelassene Gegenstände für Diebe einen Anreiz darstellen können. Lassen Sie keine Wertgegenstände im Auto zurück. Schließen Sie Ihr Fahrzeug immer ab, auch bei kurzer Abwesenheit. Achten Sie darauf, dass Fenster, Türen und Schiebedächer vollständig geschlossen sind. Parken Sie vorzugsweise an gut beleuchteten und belebten Orten.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 805 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 890 Fälle waren. Die Anzahl der aufgeklärten Fälle ist jedoch von 218 im Jahr 2022 auf 213 im Jahr 2023 gesunken. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 216 im Jahr 2022 auf 231 im Jahr 2023 an, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen bei 193 und die der weiblichen Verdächtigen bei 38 lag. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 30 im Jahr 2022 auf 42 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Einbruchsfällen in Deutschland mit 27.061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 805 890
Anzahl der aufgeklärten Fälle 218 213
Anzahl der Verdächtigen 216 231
Anzahl der männlichen Verdächtigen 190 193
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 26 38
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 30 42

Quelle: Bundeskriminalamt

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