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Warnemünde: PKW im Yachthafen versunken

Ein PKW-Trailer-Gespann versank im Hafenbecken, nachdem ein Wassermotorrad zu Wasser gelassen werden sollte. Glücklicherweise waren keine Personen im Fahrzeug.

Foto: unsplash

Rostock (ost)

Heute gegen 15:00 Uhr erhielt die Wasserschutzpolizeiinspektion Rostock von der Leitstelle der Feuerwehr einen Einsatz im Yachthafen Warnemünde Mittelmole. Dort soll ein PKW-Trailer-Gespann beim Einlassen eines Wassermotorrades ins Hafenbecken gerutscht sein. Sofort machten sich die Einsatzkräfte auf den Weg zum Unfallort. Bei ihrer Ankunft war das Gespann bereits vollständig im Hafenbecken versunken. Zum Glück befanden sich keine Personen im Fahrzeug. Erste Untersuchungen ergaben, dass der 48-jährige deutsche Besitzer aus dem Landkreis Rostock sein Wassermotorrad, das auf einem Trailer mitgebracht wurde, an der Slipanlage einsetzen wollte. Da es nicht eigenständig vom Trailer rutschte, versuchte er es nun durch Schieben. Durch die zusätzliche Schubbewegung setzte sich das gesamte Gespann in Bewegung und rutschte die Schräge hinunter ins Wasser. Ein Stoppen von außen war nicht mehr möglich, so dass es schließlich ins Wasser rutschte und vollständig versank. Die Feuerwehrtaucher konnten das Fahrzeug nach Anbringen eines Bergeschirrs aus dem Wasser heben. Das zuständige Hafenamt Rostock und das Umweltamt waren vor Ort. Es wurde keine Verschmutzung durch auslaufende Betriebsstoffe festgestellt. Nach einer ersten Einschätzung entstand ein Totalschaden am PKW in Höhe von 70.000 Euro.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% ausmacht. Die meisten Unfälle waren jedoch Übrige Sachschadensunfälle mit 49.199 Fällen, was 88,42% der Gesamtzahl entspricht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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