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Warnemünde: Rollstuhlfahrer ins Hafenbecken gefallen

Tauchereinsatz im Fischereihafen. Am Montagabend wurde ein Rollstuhlfahrer im Fischereihafen von Rostock gefunden, nachdem er ins Wasser gefallen war. Trotz Rettungsversuchen konnte nur noch sein Tod festgestellt werden.

Foto: Unsplash

Rostock (ost)

Am Montag, dem 17.03.2025 um 17:00 Uhr wurde in der Integrierten Leitstelle der Feuerwehr Rostock ein Notruf entgegengenommen, dass ein Rollstuhlfahrer möglicherweise ins Hafenbecken des Fischereihafens gefallen ist. Sofort wurden die Tauchergruppe der Berufsfeuerwehr, die Wassergefahrengruppe der Freiwilligen Feuerwehr Warnemünde, ein Führungsdienst, ein Notarztfahrzeug, ein Rettungswagen und ein zusätzliches Löschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Stadtmitte alarmiert. Insgesamt waren 31 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst vor Ort. Bei der Ankunft der Feuerwehr kreiste bereits ein Polizeihubschrauber über der Einsatzstelle, der mit einer Wärmebildkamera das Wasser absuchte. Das Boot der Wassergefahrengruppe durchkämmte die Einsatzstelle mit dem Sonar. Der Taucheinsatz der Berufsfeuerwehr begann um 17:40 Uhr. Um 18:07 Uhr wurde der verunglückte Rollstuhlfahrer von einem Feuerwehrtaucher gefunden. Mit Hilfe einer Drehleiter wurde der Patient gerettet. Der Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Zur psychosozialen Betreuung der Angehörigen vor Ort wurde eine Helferin aus dem PSNV-Team der JUH Rostock hinzugezogen. Die Landespolizei war mit einem Streifenboot, dem Kriminaldauerdienst und mehreren Streifenwagen am Einsatzort.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon sind 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 49.199, was 88,42% entspricht. In der Ortslage innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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