Ein 35-jähriger Mann zeigte den Polizisten den Mittelfinger, versuchte zu entkommen und griff die Beamten an. Er stand unter Drogen- und Alkoholeinfluss und verletzte einen Bundespolizisten.
Warnemünde: Widerstand in S-Bahn gegen Polizisten

Rostock (ost)
Am Abend des 13. Dezember wurden Beamte der Bundespolizeiinspektion Rostock von Passagieren einer S-Bahn vom Hauptbahnhof Rostock in Richtung Warnemünde auf einen Mann aufmerksam gemacht, der in der S-Bahn rauchte und andere Fahrgäste belästigte. Als er die Polizisten sah, zeigte er ihnen sofort den Mittelfinger und verhielt sich weiterhin unfreundlich. Während die Beamten den 35-jährigen Mann aus der S-Bahn begleiteten, versuchte er zu entkommen und schlug dabei seinen Kopf gegen eine Fahrstuhltür. Die Beamten fixierten ihn zur eigenen Sicherheit. Zuerst täuschte er eine Bewusstlosigkeit vor, um dann erneut die Polizisten zu attackieren und zu versuchen, seinen Kopf auf den Boden zu schlagen. Die Beamten verhinderten dies, indem sie ein Polster aus ihrer Dienstkleidung bildeten. Der Mann gab zu, unter dem Einfluss von Drogen und Alkohol zu stehen, als Rettungskräfte eintrafen. Während der ärztlichen Behandlung versuchte er weiterhin, sich und die Einsatzkräfte zu verletzen. Auf dem Weg ins Krankenhaus biss er mehrmals in die Fixiergurte und die Kopfstütze der Transportliege. Eine Blutprobe wurde angeordnet und der Mann verbrachte die Nacht unter ärztlicher Beobachtung im Krankenhaus. Ein Bundespolizist wurde bei den Widerstandshandlungen verletzt, bleibt aber einsatzfähig. Die Bundespolizei leitete ein Strafverfahren wegen Widerstandes und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ein.
Quelle: Presseportal








