Pflanzenschutzmittel im Wert von 20.000 Euro gestohlen. Polizei ermittelt und gibt Sicherheitstipps für Agrar-Betriebe.
Wendisch Baggendorf (LK V-R): Einbruch in landwirtschaftlichen Betrieb

Wendisch Baggendorf (LK V-R) (ost)
In der Nacht vom Dienstag, den 15. September, auf den Mittwoch, den 16. September 2026, ereignete sich ein Einbruch in einen landwirtschaftlichen Betrieb in der Gemeinde Wendisch Baggendorf. Die Polizei wurde am Mittwochmorgen über den Vorfall informiert.
Nach bisherigen Informationen drangen bisher unbekannte Täter gewaltsam in den Betrieb ein und stahlen mehrere Kanister Pflanzenschutzmittel. Der entstandene Schaden wird derzeit auf etwa 20.000 Euro geschätzt.
Der Kriminaldauerdienst wurde zur Spurensicherung am Tatort eingesetzt. Die weiteren Ermittlungen liegen in den Händen der Kriminalpolizei.
Landwirtschaftliche Betriebe sind häufig das Ziel von Dieben Aufgrund ihrer abgelegenen Standorte, der eingesetzten Technologie und des großen Geländes sind Agrarbetriebe attraktiv für Diebe. Neben Pflanzenschutzmitteln werden auch landwirtschaftliche Maschinen, GPS-Technologie und Diesel gestohlen.
Die Polizeiinspektion Stralsund rät landwirtschaftlichen Betrieben, ihre Sicherheitsvorkehrungen regelmäßig zu überprüfen und an die örtlichen Gegebenheiten anzupassen, insbesondere durch die Schaffung sicherer Kernzonen.
Die Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle der Polizeiinspektion Stralsund bietet Unterstützung an. Betreiber können sich dort kostenlos über Einbruch- und Diebstahlschutz informieren lassen. Beratungen vor Ort sind ebenfalls möglich, um Sicherheitsmaßnahmen für Gebäude, Grundstücke, Maschinen und Geräte zu besprechen. Interessierte Betriebe können einen Termin mit Kriminaloberkommissar Tolksdorf von der Beratungsstelle unter 03831/245-238 vereinbaren.
Außerdem empfiehlt die Polizei:
Verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Nähe von landwirtschaftlichen Betrieben frühzeitig der Polizei zu melden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 stiegen leicht an. Im Jahr 2022 wurden 805 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 890 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 218 im Jahr 2022 auf 213 im Jahr 2023 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 216 auf 231, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen bei 193 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen bei 38 lag. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 30 auf 42. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl registrierter Einbrüche in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 805 | 890 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 218 | 213 |
| Anzahl der Verdächtigen | 216 | 231 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 190 | 193 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 26 | 38 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 30 | 42 |
Quelle: Bundeskriminalamt








