Die Polizei warnt vor Trickdiebstählen bei älteren Menschen in Schwerin. In zwei Fällen wurden Bargeld und Schmuck gestohlen, der Schaden beträgt jeweils 160 Euro.
Weststadt: Warnung vor Trickdiebstählen in Schwerin

Schwerin (ost)
Die Polizei warnt vor Trickdiebstählen gegen ältere Menschen in Schwerin. Derzeit ermittelt die Kriminalpolizei zu zwei Fällen, die sich am 07.05.2026 in der Weststadt von Schwerin ereignet haben, und sensibilisiert die Bevölkerung in diesem Zusammenhang.
Beide Vorfälle fanden am Nachmittag statt. Die späteren Opfer, ein 91-jähriger und ein 82-jähriger Mann, sind aufgrund ihres Alters körperlich eingeschränkt und waren vor der Tat mit ihren Rollatoren in der Nähe ihrer Wohnungen unterwegs.
In einem Fall sprach ein unbekannter Mann den 91-Jährigen an und bot ihm eine Lederjacke und eine Uhr zum Kauf an. Der Geschädigte ließ den Mann schließlich in seine Wohnung. Nach einer Weile kam ein weiterer Verdächtiger hinzu. Der 91-Jährige kaufte schließlich die Jacke. Erst nachdem die Verdächtigen die Wohnung verlassen hatten, bemerkte der ältere Herr, dass auch Bargeld gestohlen worden war.
Kurz darauf wurde ein 82-jähriger Mann vor seiner Wohnung von zwei unbekannten Männern angesprochen. Diese gaben sich als Polizeibeamte aus und erklärten, dass sie nach Jacken und Schmuck suchen würden. Auch in diesem Fall ließ das Opfer die Männer in seine Wohnung. Nachdem die Verdächtigen die Wohnung verlassen hatten, stellte der Mann fest, dass Bargeld fehlte.
Der entstandene finanzielle Schaden beträgt in beiden Fällen jeweils etwa 160 Euro.
Ein Verdächtiger wurde in beiden Fällen wie folgt beschrieben:
Ein Mann soll deutlich jünger gewesen sein als sein Begleiter.
Die Polizei empfiehlt insbesondere älteren Menschen und deren Angehörigen:
Falls Sie oder Ihre Verwandten oder Bekannten ebenfalls von ähnlichen Vorfällen betroffen sind oder bereits verdächtige Beobachtungen gemacht haben, bittet die Polizei um Hinweise an kk.schwerin@polmv.de oder unter der Telefonnummer 0385/ 5180 2224. Sollten Sie in den nächsten Tagen verdächtige Personen oder Situationen bemerken, bitten die Polizei, sofort die Polizei über den Notruf 110 zu informieren.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern sind zwischen 2022 und 2023 gesunken. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, wovon 36 gelöst wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 wurden nur noch 23 Fälle verzeichnet, von denen alle gelöst wurden. Es gab insgesamt 26 Verdächtige, darunter 23 Männer, 3 Frauen und 5 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 39 | 23 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 23 |
| Anzahl der Verdächtigen | 34 | 26 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 30 | 23 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4 | 3 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6 | 5 |
Quelle: Bundeskriminalamt








