Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Wildunfälle nach Zeitumstellung: Polizei warnt vor erhöhtem Risiko

Die Analyse zeigt, dass Wildunfallrisiko vor allem in späten Abend- und Nachtstunden sowie im morgendlichen Berufsverkehr besteht. Polizei empfiehlt angepasste Fahrweise.

Foto: unsplash

Ludwigslust-Parchim (ost)

Seit der Umstellung der Zeit am Sonntag hat die Polizei im Landkreis Ludwigslust-Parchim 31 Wildunfälle verzeichnet (Stand: Sonntag 03:00 Uhr bis Donnerstag 06:30 Uhr). Dabei wurde niemand verletzt, jedoch entstanden in einigen Fällen Sachschäden in Höhe von ca. 8.000 Euro. Die Analyse dieser Vorfälle zeigt, dass ein erhöhtes Risiko für Wildunfälle vor allem in den späten Abendstunden, der Nacht und dem morgendlichen Berufsverkehr besteht. Nach der Umstellung der Uhren beginnen viele Berufspendler derzeit wieder ihre Fahrt zur Arbeit im Dunkeln. Dies hat Auswirkungen auf die Häufigkeit von Wildunfällen. Am Mittwochmorgen wurden beispielsweise zwischen 05:45 Uhr und 06:45 Uhr insgesamt vier Zusammenstöße mit Wildtieren gemeldet. Obwohl in den nächsten Wochen aufgrund längerer Tageslichtphasen eine leichte Entspannung erwartet wird, kommt es auch im Frühling und Sommer immer wieder zu zahlreichen Wildunfällen im Landkreis. Angesichts dieser Entwicklung empfiehlt die Polizei erneut angepasste und vorausschauende Fahrweisen für Kraftfahrer. Besonders auf Waldstrecken und Straßen mit Wildwarnschildern sollte besonders vorsichtig gefahren werden.

Kontakt:

Polizeiinspektion Ludwigslust
Pressestelle
Klaus Wiechmann
Telefon: 03874/411 304
E-Mail: pressestelle-pi.ludwigslust@polizei.mv-regierung.de
Internet: http://www.polizei.mvnet.de
Twitter: @PolizeiLWL
Facebook: Polizei Westmecklenburg

Hier geht es zur Originalquelle

Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2022

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2022 zeigt insgesamt 53.500 Unfälle. Davon endeten 4.913 Unfälle mit Personenschaden, was 9,18% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden betrafen 1.233 Fälle (2,3%). 288 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht (0,54%). Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 47.066 (87,97%). Innerorts ereigneten sich 31.178 Unfälle (58,28%), außerorts (ohne Autobahnen) 19.742 (36,9%) und auf Autobahnen 2.580 (4,82%). Insgesamt gab es 83 Getötete, 1.266 Schwerverletzte und 4.983 Leichtverletzte.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 53.500
Unfälle mit Personenschaden 4.913
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.233
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 288
Übrige Sachschadensunfälle 47.066
Ortslage – innerorts 31.178
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 19.742
Ortslage – auf Autobahnen 2.580
Getötete 83
Schwerverletzte 1.266
Leichtverletzte 4.983

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

nf24