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Wildunfall auf der B111 bei Buddenhagen

Am Morgen kam es zu einem Unfall mit drei PKW und einem LKW, bei dem eine Person leicht verletzt wurde. Die B111 war zeitweise voll gesperrt.

Foto: Depositphotos

Buddenhagen (ost)

Heute Morgen (06.10.2026) ereignete sich gegen 06:40 Uhr auf der B111 Höhe Buddenhagen ein Wildunfall, an dem drei PKW und ein LKW beteiligt waren, bei dem eine Person leicht verletzt wurde.

Nach den bisherigen Informationen fuhr ein 42-jähriger Deutscher mit seinem LKW auf der B111 von Lühmannsdorf kommend in Richtung Wolgast. Im Waldgebiet bei Buddenhagen überquerte plötzlich ein Damhirsch die Fahrbahn von links nach rechts, so dass der 42-Jährige eine Kollision nicht mehr verhindern konnte. Das Tier wurde daraufhin auf die Gegenfahrbahn geschleudert, wo der Nissan eines 22-jährigen Deutschen in Richtung Lühmannsdorf plötzlich mit dem Damwild kollidierte. Anschließend überfuhr eine 23-jährige Deutsche mit ihrem Nissan, der sich hinter dem Fahrzeug der 22-Jährigen befand, den auf der Straße liegenden Kadaver. Ein vierter Audi konnte knapp ausweichen und landete im Straßengraben.

Der LKW erlitt einen Sachschaden in Höhe von ca. 5.000 Euro. Der Nissan des 22-Jährigen erlitt einen wirtschaftlichen Totalschaden von etwa 3.000 Euro, so dass das Fahrzeug nicht mehr fahrbereit war und abgeschleppt werden musste. Die 22-Jährige wurde durch den Aufprall leicht verletzt. Zunächst wurde sie von einer Notärztin vor Ort versorgt, die später mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht wurde. An den beiden anderen beteiligten PKW entstand kein Sachschaden.

Die B111 war zeitweise voll gesperrt, um den Unfall aufzunehmen und die Fahrzeuge sowie den Kadaver zu bergen. Zwischenzeitlich wurde der Verkehr halbseitig umgeleitet. Um 08:20 Uhr war die Straße wieder vollständig frei gegeben.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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