Pflanzenschutzmittel im Wert von 80.000 Euro gestohlen. Kriminalpolizei ermittelt und bietet kostenlose Beratungen an.
Wilhelmsburg (LK V-G): Einbruch in landwirtschaftlichen Betrieb

Wilhelmsburg (LK V-G) (ost)
In der Nacht vom Donnerstag (17.09.2026) auf Freitag (18.09.2026) ereignete sich ein Einbruch in einen landwirtschaftlichen Betrieb in der Gemeinde Wilhelmsburg.
Nach bisherigen Informationen drangen bisher unbekannte Täter gewaltsam in die Lagerhalle des Betriebs ein und stahlen dort eine Vielzahl von Pflanzenschutzmitteln. Der entstandene Schaden wird derzeit auf etwa 80.000 Euro geschätzt.
Der Kriminaldauerdienst wurde zur Tatortarbeit und Sicherung von Spuren hinzugezogen.
Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Landwirtschaftliche Betriebe sind oft das Ziel von Dieben. Erst in dieser Woche gab es in der Gemeinde Wendisch Baggendorf (LK V-R) einen ähnlichen Vorfall.
Agrarbetriebe können aufgrund ihrer großen Grundstücke, der eingesetzten Technologie und der Standorte attraktiv für Diebe sein. Neben dem Diebstahl von Pflanzenschutzmitteln werden auch landwirtschaftliche Maschinen, GPS-Technologie und Diesel gestohlen.
Die Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle der Polizeiinspektion Anklam bietet kostenlose Beratungen zum Einbruch- und Diebstahlschutz für Landwirte an. Interessierte Betriebe können einen Beratungstermin mit Polizeihauptmeister Ronald Wings von der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle unter 03971 251 3506 vereinbaren.
Weitere Informationen und Empfehlungen der Polizei finden Sie auch in der Pressemitteilung vom 17.09.2026 unter https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108747/6353696.
Die Polizei bittet außerdem darum, verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Nähe landwirtschaftlicher Betriebe frühzeitig zu melden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 stiegen leicht an. Im Jahr 2022 wurden 805 Fälle gemeldet, während es im Jahr 2023 bereits 890 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 218 auf 213 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 216 auf 231, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 190 auf 193 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 26 auf 38 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen erhöhte sich von 30 auf 42. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 805 | 890 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 218 | 213 |
| Anzahl der Verdächtigen | 216 | 231 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 190 | 193 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 26 | 38 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 30 | 42 |
Quelle: Bundeskriminalamt








