Mehrere alkoholisierte Fahrzeugführer wurden am Wochenende im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Rostock von Zeugen und Polizeibeamten entdeckt.
Wismar: Alkoholisierte Fahrzeugführer gestoppt

Rostock/Dassow/A19 (ost)
Am letzten Wochenende haben Zeugen und Polizeibeamte im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Rostock mehrere stark alkoholisierte Fahrzeugführer entdeckt.
Der erste Hinweis ging bereits am Freitag, den 16.01.2026, um 15:45 Uhr aus der Rostocker Südstadt bei der Polizei ein. Ein aufmerksamer Kassierer beobachtete einen stark alkoholisierten Mann, der nach seinem Einkauf in der Tychsenstraße mit einem Auto wegfuhr. Der 56-jährige Fahrzeugführer wurde kurz darauf im Bereich Groß Stove von den alarmierten Polizeibeamten kontrolliert. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,2 Promille. Es folgten eine Blutprobe und die Sicherstellung des Führerscheins.
In den frühen Morgenstunden des gestrigen Sonntags, den 18.01.2026, meldeten drei Zeugen aus der Rostocker Südstadt einen betrunkenen Autofahrer, der zuvor durch gefährliches Fahren aufgefallen sein soll und versucht haben soll, einen der Männer körperlich anzugreifen. Der 54-jährige deutsche Fahrzeugführer wurde bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Aufgrund seines Zustandes war ein Atemalkoholtest nicht möglich. Es wurde eine Blutprobe entnommen. Gegen den Mann wird wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und versuchter Körperverletzung ermittelt.
Am selben Tag um 18:50 Uhr informierte eine Zeugin die Polizei über ein Auto in Dassow im Landkreis Nordwestmecklenburg, das nach einer Kollision mit einer Ampel seine Fahrt fortsetzte und zunächst auf dem Gelände einer Tankstelle angehalten haben soll. Der 64-jährige Fahrzeugführer setzte seine Fahrt nach dem Kauf von Alkohol fort und wurde kurz darauf von Polizeibeamten kontrolliert. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,73 Promille. Auch hier wurde eine Blutprobe entnommen und der Führerschein beschlagnahmt. Durch den Verkehrsunfall entstand ein Schaden von 500 Euro.
Ein weiterer Vorfall ereignete sich am 18.01.2026 um 22:00 Uhr auf der A19 in Richtung Wismar. Auf dem Standstreifen wurde ein abgestelltes Auto entdeckt, in dem sich ein 50-jähriger Fahrzeugführer befand. Bei dem Mann wurde ein Atemalkoholwert von 2,31 Promille festgestellt. Auch in diesem Fall wurden eine Blutprobe angeordnet und weitere strafrechtliche Maßnahmen ergriffen.
Die Ermittlungen wurden von den zuständigen Kriminalkommissariaten übernommen. Alle genannten Fahrzeugführer haben die deutsche Staatsbürgerschaft.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Unfälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199, was 88,42% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








