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Wismar: Diebstähle im Regionalexpress und am Haltepunkt Lütten Klein

Ein 57-jähriger Mann wurde im Regionalexpress bestohlen, während ein 27-jähriger Mann am Haltepunkt Lütten Klein Opfer eines Diebstahls wurde.

Foto: unsplash

Wismar, Rostock (ost)

Ein dreister Diebstahl von Reisegepäck ereignete sich gestern (27. März 2025) in einem Regionalexpress auf der Strecke von Berlin nach Wismar. Ein 57-jähriger Mann bat einen männlichen Mitreisenden gegenüber, kurz auf sein Gepäck aufzupassen, während er die Toilette aufsuchte. Als er zurückkehrte, stellte er fest, dass sowohl sein Gepäck als auch der Mitreisende verschwunden waren. Bei den Bundespolizisten am Bahnhof in Wismar gab der Mann an, dass sich in seinem Gepäck neben seinem Ausweis, seiner Krankenversicherungs- und Bankkarte auch etwa 80 Euro Bargeld befanden.

Ein weiterer Diebstahl von Reisegepäck ereignete sich gestern Nachmittag in Rostock am Haltepunkt Lütten Klein. Ein 27-jähriger Mann ließ seine Tasche unbeaufsichtigt zurück, als er den DB Store am Haltepunkt besuchte. Vor dem Laden befand sich eine Gruppe von drei Personen. Als der 27-Jährige zurückkehrte, bemerkte er den Verlust seiner Tasche, in der sich eine Play Station 5, zwei Controller und eine Jeanshose befanden. Der Schaden beläuft sich auf etwa 700 Euro.

In beiden Fällen leiteten die Bundespolizisten Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Diebstahls gegen unbekannte Täter ein.

Die Bundespolizeiinspektion Rostock möchte in diesem Zusammenhang alle Reisenden sensibilisieren. Geben Sie Dieben keine Gelegenheit! Lassen Sie Ihr Gepäck nie unbeaufsichtigt, tragen Sie Rucksäcke und Taschen eng am Körper und bewahren Sie Ihre Kreditkarte/EC-Karte und die dazugehörige PIN niemals zusammen im Gepäck oder im Geldbeutel auf.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Taschendiebstählen in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Taschendiebstahlraten in Mecklenburg-Vorpommern stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 542 Fälle gemeldet, wovon 35 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 39 Verdächtige, davon 29 Männer und 10 Frauen. 14 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der gemeldeten Fälle auf 723, wovon 59 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 71 Verdächtige, davon 57 Männer und 14 Frauen. 37 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an gemeldeten Taschendiebstahlfällen in Deutschland mit 39519 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 542 723
Anzahl der aufgeklärten Fälle 35 59
Anzahl der Verdächtigen 39 71
Anzahl der männlichen Verdächtigen 29 57
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 10 14
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 14 37

Quelle: Bundeskriminalamt

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