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Wismar: Einbruch in Wohnung – Polizei sucht Zeugen

Unbekannte drangen tagsüber in eine Wohnung ein und entwendeten Bargeld. Die Polizei bittet um Hinweise aus der Nachbarschaft.

Foto: Depositphotos

Wismar (ost)

Nachdem gestern in der Altstadt von Wismar in eine Wohnung eingebrochen wurde, hat die Kriminalpolizei mit den Ermittlungen begonnen.

Nach derzeitigem Stand der Dinge sind der oder die Täter zwischen etwa 12 und 15 Uhr in die Wohnung in der Papenstraße eingedrungen, als die Wohnungsinhaberin nicht zu Hause war. Dort haben sie die Räume durchsucht und Bargeld gestohlen. Außerdem haben die Täter offensichtlich versucht, in eine benachbarte Wohnung einzudringen. Da die Bewohner jedoch zu Hause waren, haben die Täter den Ort verlassen.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts auf Wohnungseinbruchdiebstahl aufgenommen und bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich bei der Polizei in Wismar unter der Telefonnummer 03841 203-0 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Polizeiliche Hinweise:

In der Nachbarschaft sollte auf ungewöhnliche Vorfälle geachtet werden, insbesondere auf Fremde auf dem eigenen oder den Grundstücken der Nachbarn. Auffälligkeiten können jederzeit der örtlich zuständigen Polizei gemeldet werden. Türen zu Wohnungen und Häusern sollten immer verschlossen sein, auch wenn die Wohnung nur kurz verlassen wird. Auch Fenster und Terrassentüren sollten stets richtig verschlossen sein. Gekippte Fenster sind offene Fenster.

Weitere Tipps zum Schutz vor Einbrüchen finden Sie auf der Website https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/einbruch/

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Mecklenburg-Vorpommern stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 805 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 890 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank jedoch von 218 auf 213. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 216 auf 231, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 190 auf 193 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 26 auf 38 anstieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen erhöhte sich von 30 auf 42. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27.061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 805 890
Anzahl der aufgeklärten Fälle 218 213
Anzahl der Verdächtigen 216 231
Anzahl der männlichen Verdächtigen 190 193
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 26 38
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 30 42

Quelle: Bundeskriminalamt

nf24