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Wismar / Metelsdorf: Geisterfahrer gestoppt

Couragierte Verkehrsteilnehmer verhindern Gefahr auf Autobahn. 83-jähriger Autofahrer in Schlangenlinien unterwegs, Polizei leitet Strafverfahren ein.

Foto: Depositphotos

Wismar / Metelsdorf (ost)

Am Dienstagmittag haben mutige Verkehrsteilnehmer einen Geisterfahrer auf der A 20 gestoppt, bevor andere Verkehrsteilnehmer gefährdet wurden. Ein Zeuge bemerkte gegen 12:40 Uhr die auffällige Fahrweise eines 83-jährigen Autofahrers, der in Schlangenlinien und mit geringer Geschwindigkeit auf den Autobahnen 20 und 14 im Bereich Kreuz Wismar unterwegs war. Der Zeuge folgte dem 83-Jährigen und informierte sofort die Polizei. Bevor die Beamten eintrafen, drehte der 83-Jährige plötzlich seinen Mercedes auf einer Einfädelungsspur um und versuchte, die A 20 in entgegengesetzter Richtung zu befahren. Dank des mutigen Eingreifens des Zeugen und eines weiteren Autofahrers gelang es, den Geisterfahrer zu stoppen und an der Weiterfahrt zu hindern. Gegen den Mercedes-Fahrer wurde ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. Außerdem wurde sein Führerschein aufgrund geistiger Mängel eingezogen, die Fahrerlaubnisbehörde über den Vorfall informiert und die Weiterfahrt vorerst untersagt. Die Polizeiinspektion Wismar dankt den Zeugen, die durch ihren mutigen Einsatz andere Verkehrsteilnehmer geschützt haben.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2022

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2022 zeigt insgesamt 53.500 Unfälle. Davon endeten 4.913 Unfälle mit Personenschaden, was 9,18% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.233 Fälle aus, was 2,3% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 288 Fällen registriert, was 0,54% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 47.066 Fälle, was 87,97% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 31.178 Unfälle (58,28%), außerorts (ohne Autobahnen) 19.742 Unfälle (36,9%) und auf Autobahnen 2.580 Unfälle (4,82%). Insgesamt gab es 83 Getötete, 1.266 Schwerverletzte und 4.983 Leichtverletzte.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 53.500
Unfälle mit Personenschaden 4.913
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.233
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 288
Übrige Sachschadensunfälle 47.066
Ortslage – innerorts 31.178
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 19.742
Ortslage – auf Autobahnen 2.580
Getötete 83
Schwerverletzte 1.266
Leichtverletzte 4.983

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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