Die Kriminalpolizei untersucht drei Fälle von Wohnungseinbruchdiebstählen in Wismar und Karow. Zeugen werden dringend gebeten, sich zu melden.
Wismar: Polizei ermittelt nach Einbrüchen

wismar (ost)
Die Polizei ermittelt nach drei Fällen von (versuchten) Wohnungseinbruchdiebstählen, die zwischen dem 30. Oktober und 1. November in Wismar und Karow stattgefunden haben. In zwei Fällen drangen die Täter in die Häuser ein, während es in einem Fall beim Versuch blieb. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
30. Oktober – Wismar-Altstadt
Am frühen Donnerstagnachmittag, dem 30. Oktober, versuchte ein unbekannter Täter gewaltsam in ein Wohnhaus in der Straße Am Marienkirchhof einzudringen. Nachdem er erfolgreich war, durchsuchte er die Räume und stahl Bargeld. Ein aufmerksamer Nachbar bemerkte den Einbruch und versuchte, den Täter aufzuhalten, als er floh. Dabei wurde der 29-jährige Mann angegriffen und leicht verletzt. Der Täter flüchtete danach. Eine sofortige Fahndung der Polizei war erfolglos. Der Gesamtschaden beläuft sich auf mehrere hundert Euro.
31. Oktober – Wismar-Wendorf
Nach aktuellem Kenntnisstand drangen unbekannte Täter am Freitag, dem 31. Oktober, zwischen 15:00 und 22:00 Uhr gewaltsam in ein Einfamilienhaus im Stadtteil Wendorf ein. Sie durchsuchten mehrere Räume des Hauses in der Straße Achter de Wisch und stahlen Wertgegenstände. Der Gesamtschaden wird auf etwa 7.000 Euro geschätzt.
01. November – Karow
Am frühen Abend des 1. November bemerkte eine Bewohnerin über ihre Videoüberwachung mehrere vermeintliche Einbrecher an ihrem Haus in der Straße Am Brandsoll. Sie alarmierte die Polizei, die mehrere Streifenwagen einsetzte. Ein Nachbar traf die Unbekannten noch vor dem Eintreffen der Polizei am Tatort an, woraufhin sie unerkannt flohen. Die Fahndung war erfolglos. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 3.000 Euro geschätzt.
In allen drei Fällen hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen und Spuren am Tatort gesichert. Zeugen, die zu den genannten Tatzeiten verdächtige Personen, Fahrzeuge oder andere Auffälligkeiten beobachtet haben oder Informationen zu den Tätern haben, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Hinweise werden von der Polizei in Wismar unter der Telefonnummer 03841 203-0 sowie von jeder anderen Polizeidienststelle entgegengenommen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 23 waren. Die Anzahl der aufgeklärten Fälle blieb jedoch konstant bei 23. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen. In Mecklenburg-Vorpommern wurden insgesamt 60 Verdächtige ermittelt, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 nicht-deutsche Verdächtige.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 39 | 23 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 23 |
| Anzahl der Verdächtigen | 34 | 26 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 30 | 23 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4 | 3 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6 | 5 |
Quelle: Bundeskriminalamt








