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Wismar: Polizei stoppt alkoholisierten E-Scooter-Fahrer

Ein Mann wurde in Wismar mit 3,04 Promille auf dem E-Scooter gestoppt und bei ihm wurden Schreckschusswaffe und Betäubungsmittel gefunden.

Foto: unsplash

Wismar (ost)

Im Rahmen ihrer Streifenarbeit überprüften Polizeibeamte des Polizeihauptreviers Wismar am Mittwochabend einen E-Scooter-Fahrer in Wismar.

Um 19:25 Uhr sahen die Einsatzkräfte in der Etkar-Andre-Straße einen Mann, der auf einem E-Scooter aus Richtung Rudi-Arndt-Straße auf sie zukam. Als die Beamten versuchten, ihn anzuhalten und zu kontrollieren, ignorierte er ihre Zeichen und fuhr weiter. In der Rudolf-Breitscheid-Straße konnte der Mann schließlich gestoppt werden.

Während der Überprüfung griff er in seine Bauchtasche, um seinen Ausweis zu zeigen. Dabei bemerkten die Beamten einen Gegenstand, der einer Pistole ähnelte. Die Tasche wurde sofort von ihm genommen. Bei der Durchsuchung der Tasche fanden die Polizisten eine Schreckschusswaffe und betäubungsmittelähnliche Substanzen. Diese Gegenstände wurden beschlagnahmt.

Außerdem bemerkten die Einsatzkräfte Alkoholgeruch bei dem Mann. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 3,04 Promille. Daraufhin wurde eine Blutprobe angeordnet und durchgeführt.

Während des gesamten polizeilichen Einsatzes ging von dem Tatverdächtigen keine Bedrohung im Zusammenhang mit der gefundenen Schreckschusswaffe aus. Mehrere Streifenwagen waren an dem Einsatz beteiligt.

Gegen den deutschen Tatverdächtigen wird nun wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr sowie möglicher Verstöße gegen das Waffen- und Betäubungsmittelgesetz ermittelt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle erfasst, wovon 7758 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 6598, wobei 5556 männliche und 1042 weibliche Verdächtige waren. 713 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der erfassten Fälle auf 7972, wovon 7575 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 6573, darunter 5585 Männer, 988 Frauen und 875 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 8.223 7.972
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.758 7.575
Anzahl der Verdächtigen 6.598 6.573
Anzahl der männlichen Verdächtigen 5.556 5.585
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.042 988
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 713 875

Quelle: Bundeskriminalamt

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