Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Wismar: Verkehrsunfall in Schwerin mit 50.000 Euro Schaden

Ein VW Touareg verunfallte bei Neumühle nach einem Sekundenschlaf. Der Fahrer blieb unverletzt, aber der Wagen erlitt einen Totalschaden.

Foto: Depositphotos

Schwerin (ost)

Möglicherweise aufgrund eines kurzen Sekundenschlafs kam es am späten Samstagabend auf der B 106 bei Neumühle in Schwerin zu einem Unfall, bei dem der Fahrer eines VW Touareg von der Straße abkam.

Nach aktuellen Informationen fuhr der 32-jährige Fahrer gegen 23:10 Uhr auf der B 106 im Bereich Neumühle von Krebsförden kommend in Richtung Wismar. Aufgrund eines vom Fahrer gemeldeten Sekundenschlafs geriet der VW nach rechts von der Straße ab, durchquerte einen Graben und kam an einer Leitplanke zum Stehen.

Am VW entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden. Ein hinzugezogener Rettungswagen überprüfte den 32-Jährigen, konnte jedoch feststellen, dass er keine relevanten Verletzungen erlitten hatte und ihn vor Ort entlassen.

Der nicht mehr fahrbereite VW musste dann abgeschleppt werden. Die polizeilichen Ermittlungen schätzen den Schaden des Unfalls auf etwa 50.000 Euro. Aufgrund des Verursachens eines Verkehrsunfalls aufgrund körperlicher Mängel (Sekundenschlaf) leitete die Polizei ein Strafverfahren gegen den VW-Fahrer ein.

André Falke

Erster Polizeihauptkommissar, Polizeiführer vom Dienst

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwere Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen gemeldet, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199, was 88,42% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

nf24