Ein grauer Jeep flüchtete vor der Polizei auf der A24 und verursachte einen Unfall, bevor der Fahrer verschwand. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Wittenburg: Verkehrskontrolle entzogen, Fahrer nach Unfall geflohen

Perlin (LK NWM) (ost)
Früh am Samstagmorgen des 18. April planten Beamte der Landespolizei Schleswig-Holstein, auf der Bundesautobahn 24 im Bereich der Kanalbrücke einen PKW einer Verkehrskontrolle zu unterziehen.
Der silberne Geländewagen Jeep Grand Cherokee entkam der Kontrolle und floh mit hoher Geschwindigkeit und grob rücksichtslosem Fahrverhalten vor den Beamten. An der Ausfahrt Wittenburg verließ das Fahrzeug die Autobahn. Danach verlor sich der Sichtkontakt zu dem Auto, das dann über die Landstraße 05 in Richtung Renzow fuhr.
Um 02:15 Uhr entdeckten Beamte den verunglückten Jeep im Bereich Perlin. Nach derzeitigen Informationen kam das Fahrzeug aufgrund unangepasster Geschwindigkeit von der Straße ab und prallte gegen einen Baum. Der Fahrer hatte den Unfallort bereits verlassen und konnte trotz sofortiger Fahndungsmaßnahmen, einschließlich des Einsatzes einer Drohne mit Wärmebildtechnik, nicht gefunden werden.
Untersuchungen ergaben, dass das Fahrzeug zuvor in Schleswig-Holstein gestohlen worden war. In diesem Zusammenhang sowie wegen des Verdachts des illegalen Autorennens ermittelt die Polizei Schleswig-Holstein.
Die weiteren Untersuchungen wegen des Verdachts der Fahrerflucht werden vom Kriminalkommissariat Gadebusch durchgeführt.
Die Polizei bittet Zeugen, die Informationen zum Fahrer oder zum Unfallgeschehen haben, sich unter der Telefonnummer 03886 722-0 im Polizeirevier Gadebusch oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. Darüber hinaus werden insbesondere Verkehrsteilnehmer, die durch das Verhalten des flüchtenden Fahrers gefährdet wurden, gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Im Jahr 2023 gab es insgesamt 55.641 Verkehrsunfälle in Mecklenburg-Vorpommern. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








