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Woggersin: Unfallflucht aufgeklärt

Ein 83-jähriger Fahrer verursachte einen Unfall auf der L 27 und entfernte sich vom Unfallort. Die Polizei konnte ihn dank Zeugen schnell ermitteln und ein Ermittlungsverfahren einleiten.

Foto: Depositphotos

Woggersin (ost)

Am Montag, den 05. Januar 2026, haben Zeugen um 12:00 Uhr einen Verkehrsunfall auf der L 27 zwischen Lebbin und Woggersin gemeldet.

Ein Auto fuhr in Richtung Woggersin auf der L 27. Aus unbekannten Gründen geriet das Fahrzeug zunächst nach rechts und dann nach links von der Straße ab. Danach wurde das Auto über einen angrenzenden Radweg in den Straßengraben geschleudert, wobei es zu einer Kollision mit einem Leitpfosten und einem Straßenbaum kam.

Die Zeugen waren überrascht, als der Fahrer des Autos nach dem Zusammenstoß den Unfallort verließ.

Dank der Zeugen konnten die Beamten das Kennzeichen des Fahrzeugs erhalten, was zu einer schnellen Auffindung des stark beschädigten Autos führte. In Woggersin konnten sowohl das beschädigte Auto als auch der Fahrer gefunden werden. Der 83-jährige deutsche Fahrer gab an, gedacht zu haben, dass nur sein Auto beschädigt sei. Deshalb entfernte er sich vom Unfallort.

Die Beamten erklärten dem älteren Herrn, warum diese Annahme falsch ist und dass er nun mit einer strafrechtlichen Untersuchung wegen Fahrerflucht rechnen muss.

Der Unfall verursachte einen Sachschaden in Höhe von etwa 8.000EUR. Der 83-Jährige blieb unverletzt.

Die Polizei appelliert an alle Verkehrsteilnehmer:

Informieren Sie die Polizei unbedingt im Falle eines Unfalls. Auch wenn Sie mit Leitpfosten, Leitplanken, Straßenbäumen oder ähnlichem kollidieren. Denn in diesem Fall sind nicht nur Sie oder Ihr Auto betroffen, sondern auch die Eigentümer der genannten Objekte – im vorliegenden Fall: das Straßenbauamt. Wenn Sie den Unfallort dennoch verlassen, könnte dies eine Straftat darstellen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 55.641 Verkehrsunfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle, bei denen nur Sachschaden entstand, beliefen sich auf 1.228 Fälle, was 2,21% entspricht. Unfälle, bei denen berauschende Mittel im Spiel waren, wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle betrugen 49.199, was 88,42% aller Unfälle ausmacht. Von den Unfällen ereigneten sich 3.500 innerorts (6,29%), 2.320 außerorts (4,17%) und 437 auf Autobahnen (0,79%). Dabei gab es 57 Todesopfer, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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