PKW Audi flüchtet vor Polizeikontrolle, kollidiert, brennt aus. Fahrer ohne Führerschein gestellt, Sachschaden von 10.000,00EUR, keine Verletzungen.
Woldegk: Flucht vor Polizei endet mit Brand, Fahrer unverletzt

Strasburg (LK VG) (ost)
Am 23.03.2026, kurz vor Mitternacht, haben Polizisten vom Polizeirevier Friedland die Absicht, einen Audi PKW in Strasburg zu überprüfen. Als der Streifenwagen für die Kontrolle umkehrte, beschleunigte der Fahrer des Audi, fuhr mit hoher Geschwindigkeit durch die Ortschaft Strasburg, ca. 90km/h bei erlaubten 30km/h und ca. 130km/h bei erlaubten 50km/h und dadurch zeitweise mit quietschenden Reifen. Möglicherweise, um sich vor der verfolgenden Polizei zu verstecken, schaltete er auch das Licht des PKW aus. Nachdem es fast zu einer Kollision zwischen dem flüchtenden PKW und einem vorfahrtsberechtigten, unbeteiligten PKW kam, überholte der Audi diesen PKW und fuhr über die B104 in Richtung Woldegk.
In einer Rechtskurve zwischen Strasburg und Carlslust stieß der flüchtende PKW mit der linken Leitplanke zusammen und verlor dabei das linke Vorderrad, die Geschwindigkeit betrug dabei weit über 150 km/h. In der Folge geriet der Audi während der Fahrt in Brand und der Fahrer stoppte sein Fahrzeug, stieg aus, beendete seine Flucht vor der Polizei und wurde von dieser gestellt. Der PKW ist komplett ausgebrannt und musste von einem Abschleppdienst geborgen werden. Durch den Unfall und den Brand entstand Sachschaden an der Straße und ihren Elementen.
Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf ca. 10.000,00 EUR. Die freiwillige Feuerwehr Strasburg war vor Ort, um den Brand zu löschen. Der 20-jährige deutsche Fahrer wurde vor Ort von Rettungskräften untersucht und schien unverletzt zu sein. Im Rahmen der Ermittlungen zu diesem Vorfall stellte sich heraus, dass der Fahrer keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Gegen den Fahrer wird nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, verbotenem Kraftfahrzeugrennen und Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Unfälle aus, was 2,21% entspricht. 334 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199, was 88,42% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








