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Wolgast: Polizei warnt vor Fake-Shops im Internet

Die Polizei warnt vor Fake-Shops im Internet, nachdem zwei Fälle von Betrug beim Online-Einkauf gemeldet wurden. Betroffene sollten umgehend handeln und Anzeige erstatten.

Foto: unsplash

Ribnitz-Damgarten, Wolgast (ost)

Gestern, am 24. August 2026, wurden in Vorpommern der Polizei zwei Fälle von vermutetem Betrug beim Online-Shopping gemeldet. In beiden Fällen bestellten die Opfer Waren über das Internet, erhielten sie jedoch nicht.

Ein 61-jähriger Mann erstattete im Polizeirevier Ribnitz-Damgarten Anzeige. Er versuchte, mehrere Paletten Holzkohle im Wert von etwa 1.400 Euro im Internet zu kaufen. Nach der Überweisung des geforderten Betrags wartete er vergeblich auf die Lieferung. Die Ware ist bisher nicht angekommen. Ersten Informationen zufolge handelt es sich möglicherweise um einen Fake-Shop.

Ein weiterer Fall wurde von einer 39-jährigen Frau aus Wolgast im Polizeirevier Wolgast gemeldet. Sie wollte eine elektrische Katzentoilette im Internet kaufen. Die aufgerufene Website sah fast identisch aus wie der Online-Shop eines bekannten Discounters. Die Frau stimmte einer Lastschriftzahlung zu. Die Ware wurde jedoch nicht geliefert. Zwischenzeitlich war die Website nicht mehr erreichbar. Der entstandene Schaden beträgt knapp 100 Euro. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde die Zahlung auf ein ausländisches Konto geleistet.

Die Kriminalpolizei hat in beiden Fällen die Ermittlungen übernommen.

Fake-Shops sind oft schwer von seriösen Online-Händlern zu unterscheiden. Manchmal werden bestehende Websites kopiert oder bekannte Händler und Marken optisch imitiert.

Es wird daher empfohlen, vor einer Bestellung genau hinzusehen:

Wer bereits auf einen Fake-Shop hereingefallen ist, sollte schnell handeln. Betroffene sollten sofort ihre Bank oder den jeweiligen Zahlungsdienstleister kontaktieren und prüfen lassen, ob die Zahlung noch gestoppt oder zurückgezogen werden kann. Außerdem sollten Bestellbestätigungen, E-Mails, Zahlungsbelege, Screenshots und alle anderen Informationen zum Anbieter gesichert werden. Danach sollte Anzeige bei der Polizei erstattet werden.

Quelle: Presseportal

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