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Zarnewanz: Motorradfahrer liefert sich Verfolgungsfahrt mit Polizei

Ein Motorradfahrer wurde nach einer Flucht über 12 Kilometer gestoppt. Er hatte keine Fahrerlaubnis und war unter Drogeneinfluss.

Foto: Depositphotos

Landkreis Rostock/ Zarnewanz (ost)

Gestern Nachmittag um etwa 15:00 Uhr bemerkte eine Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Sanitz einen Motorradfahrer auf der B110 in Richtung Tessin, dessen Kennzeichen so verbogen war, dass es nicht mehr lesbar war. Als die Beamten den Fahrer kontrollieren wollten, ignorierte er die Anhaltesignale und versuchte zu fliehen. Erst nach einer Verfolgung von über 12 Kilometern konnte der 21-Jährige in Zarnewanz gestoppt werden. Anfangs verhielt sich der Fahrer so aggressiv, dass er von den Einsatzkräften überwältigt und zeitweise gefesselt werden musste.

Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der deutsche Fahrer keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Außerdem war sein Motorrad nicht für den Straßenverkehr zugelassen. Das am Fahrzeug angebrachte Versicherungskennzeichen war laut Polizeirecherchen aus dem Jahr 1995.

Ein Drogenvortest am Kontrollort reagierte positiv auf Cannabis. Daraufhin wurde eine Blutprobe angeordnet und der Fahrzeugschlüssel des Beschuldigten zur Verhinderung der Weiterfahrt eingezogen. Gegen ihn wird nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz, Fahren unter Drogeneinfluss sowie Verdacht auf illegales Straßenrennen ermittelt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% aller Unfälle ausmacht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Bei den Verkehrsunfällen kamen 57 Menschen ums Leben, 1.105 wurden schwer verletzt und 5.095 erlitten leichte Verletzungen.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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