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Zepelin: Regionalexpress kollidiert mit Lkw

Ein Regionalexpress kollidierte gestern mit einem Tieflader an einem Bahnübergang, wodurch es zu Zugverspätungen und Teilausfällen kam.

Foto: unsplash

Güstrow, Bützow (ost)

Am gestrigen Tag (06.12.2024) um etwa 12:30 Uhr ereignete sich ein Zusammenstoß zwischen einem Tieflader und dem Regionalexpress 4 an einem Bahnübergang zwischen Güstrow und Bützow in der Nähe von Zepelin (Höhe Bahnkilometer 103,9).

Die Deutsche Bahn informierte die Bundespolizeiinspektion Rostock über den Vorfall. Die sofortigen Einsatzkräfte stellten vor Ort fest, dass der Zug am Bahnkilometer 103,8 stand und der Tieflader am hinteren Teil beschädigt war. Ersten Erkenntnissen zufolge konnte der Zugführer trotz einer Notbremsung eine Kollision mit dem Tieflader, der sich auf dem Bahnübergang befand, nicht verhindern. Es gab keine Verletzten. Der Regionalexpress war im vorderen Bereich beschädigt, konnte jedoch eigenständig in den Bahnhof Bützow fahren. Die Bahnstrecke war von 12:19 Uhr bis 14:39 Uhr gesperrt. Insgesamt hatten 19 Züge eine Verspätung von 394 Minuten und es gab zwei Teilausfälle. Die Bundespolizei, die Landespolizei M-V, die Feuerwehr und ein Notfallmanager der Deutschen Bahn waren im Einsatz. Der Tieflader wurde mithilfe eines Schwerlastkrans geborgen und abtransportiert. Die Untersuchungen zum genauen Unfallhergang dauern derzeit an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% ausmacht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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